"Germany' Next Topmodel"-Schuller-Shooting
© Kristian Schuller/ProSieben "Germany' Next Topmodel"-Schuller-Shooting

Germany's Next Topmodel Wirklich schöne Aussichten

Kristian Schuller, Fotograf und Juror bei "Germany 's Next Topmodel", setzte für einen Bildband die Kandidatinnen in Szene - und zeigt in Gala exklusiv erste Ergebnisse

Schon mit elf interessierten ihn nur zwei Dinge:

Kleider und Fotos von Kleidern. Also studierte der in Rumänien geborene Kristian Schuller nach der Schule Modedesign. Doch die Leidenschaft für Fotografie war größer, und so tauschte er vor über zehn Jahren die Nähnadel gegen die Kamera. Ein kleines Exemplar hat der 40-Jährige immer dabei, auch in seinem Job als Juror bei "Germany's Next Topmodel". In den Drehpausen nahm Schuller die Kandidatinnen auf. Seine Fotos erscheinen am 4. Juni in dem Buch "90 Days - One Dream" (Viermament, 208 S., 34,90 Euro).

Wie ist es, plötzlich als "Germany's Next Topmodel"-Juror in der Öffentlichkeit zu stehen?

Merkwürdig, am Anfang hatte ich Bedenken. Ich bin Fotograf, und Fotografen agieren ja hinter, nicht vor der Kamera. Außerdem wollte ich während der Drehzeit weiter in meinem Job arbeiten und war mir nicht sicher, ob das machbar ist.

Wer oder was hat Sie umgestimmt?

Heidi. Sie hat nicht lockergelassen und mich angerufen. Sie meinte: "Ja, Schuller, ich muss auch oft hin und her fliegen - und du dann halt ebenfalls." Das hat meinen Ehrgeiz geweckt.

Heidi nennt Sie Schuller?

Oder Kristian - mal so, mal so. Wir haben eine, sagen wir mal, sehr leichtfüßige Kommunikation. Sehr direkt, sehr klar. Für mich war wichtig, dass ich nicht so ein Dieter-Bohlen-Typ werden soll, der Sprüche klopft, sondern dass ich mich als Kreativer ernsthaft einbringen kann. Dazu meinte Heidi nur: "Ich habe nicht vor, eine fünfte Staffel zu machen, um schlechter zu werden, sondern weil ich das Format verbessern will."

Sie treten sehr bestimmt auf. Gibt es in der Jury eine Rollenverteilung à la böser Junge, guter Junge zwischen Q und Ihnen?

Nein, würde ich nicht sagen, aber vielleicht wirkt es so. Der Schnitt macht ja viel aus.

Was verärgert sie am meisten?

Inkompetenz. Und bei einer solch großen Mädchentruppe besteht die Gefahr, dass sich Allüren herausbilden oder dass sich Emotionen hochschaukeln. So etwas interessiert mich nicht die Bohne.

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