Heidi Klum - Germany's Next Topmodel
© Getty Images Heidi Klum - Germany's Next Topmodel

Germany's Next Topmodel Folge 11: Mit ein bisschen mehr Gefühl bitte!

Gefühle sind das bestimmende Thema der elften Folge von "Germany's Next Topmodel". Doch welche Kandidatin kann am besten mit ihren eigenen umgehen?

Noch nie war so viel Einfühlungsvermögen von den Kandidatinnen gefordert, wie in der elften Folge von "Germany's Next Topmodel". Heidi Klum und ihre Jury wollten diesmal ganz genau sehen, wie die Mädchen es schaffen, sich trotz eines offensichtlichen Makels an ihrem Körper nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Und auch beim Fotoshooting war feines Gespür gefragt: Die letzten acht Kandidatinnen mussten sich in eine Stilikone verwandeln. Zum Schluss kam eine Fragerunde, bei der sie offen über ihre intimsten Gefühle sprachen.

Die erste Challenge stand diesmal unter dem Motto "Perfektion kommt von innen". Dafür wurden die Mädchen von Maskenbildnern mit einem äußerlichen Makel ausgestattet. Ein Gebiss mit schiefen Zähnen, ein riesiger Pickel oder eine XXL-Nase verunstalteten die Modelanwärterinnen geradezu. Doch in dem anschließenden Schein-Casting mit Heidi, Peyman und Rolf durften sich die Mädchen davon nicht unterkriegen lassen. Und die Kandidatinnen hielten trotz der schwierigen Fragen zu ihrem Makel - im Gegensatz zu der teilweise mit Lachtränen kämpfenden Jury - zumeist die Haltung. Besonders stark präsentierte sich die erst 16-jährige Sarina: Sie ließ sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und unterstellte der Jury einfach, neidisch auf ihren hübschen Riesenzinken zu sein. Und dieser Auftritt überzeugte die Jury: Sarina durfte zur Belohnung eine dreiviertel Stunde lang ein Videotelefonat mit ihrer Familie führen.

Unterdessen war Kandidatin Maria in London. Der britische Fotograf Rankin hatte die Rothaarige für ein Covershooting gebucht und kurzerhand aus L.A. einfliegen lassen. Für das Cover des Modemagazins "Look" entwickelte er Motive hinter buntem Glas oder Papier. Schwieriger wurde es, als Maria, nur noch mit einem Slip bekleidet, Farbe über ihren Körper geschüttet bekam. Doch Rankin war mit dem Nachwuchsmodel mehr als zufrieden - begeistert lobte er ihre Leistung.

Das anschließende Fotoshooting mit Starfotograf Kristian Schuller brachte einige Mädchen dann aber doch schnell an ihre Grenzen. Sie sollten in die Rolle einer Marilyn Monroe, Brigitte Bardot, Bettie Page oder Sophia Loren schlüpfen. Acht Kandidatinnen, vier Stilikonen. Das hieß natürlich direkter Konkurrenzkampf, weil es jede Ikone zweimal gab. Das machte den Mädchen zusätzlichen Druck. Larissa, die Brigitte Bardot verkörperte, kam einfach nicht in die Posen. rein Sie wirkte zu steif - ihr fehlte der Sexappeal. Und auch Jessica konnte als Marilyn Monroe - im Gegensatz zu Sarina - nicht überzeugen: Ein unter der Windmaschine platzierter Set-Assistent hatte freien Blick auf ihre Unterwäsche und das irritierte sie. Besonders überzeugt hat die Jury mal wieder Sara: Als Bettie Page toppte sie in Sachen Sexappeal fast das Original.

Weiter zur nächsten Seite
Übersicht zu diesem Artikel
  • Seite 1 / 2
  • Seite 1 Folge 11: Mit ein bisschen mehr Gefühl bitte!
  • Seite 2