Fringe
© Pro Sieben Fringe

Fringe - Grenzfälle des FBI Mysteriöses Muster

In "Fringe - Grenzfälle des FBI" ermitteln Anna Torv und ihr Team in paranormalen Begebenheiten und illegalen medizinischen Experimenten an der Grenze zur Wissenschaft

Am 16. März zeigt "ProSieben" um 20.15 Uhr den Pilotfilm des amerikanischen Serienerfolges "Fringe-Grenzfälle des FBI", der aus der Feder des Kultproduzenten J.J. Abrams ("Lost" oder "Alias") stammt und in den USA bereits als Nachfolger des "Mystery-Pioniers" der Neunziger Jahre "Akte X" gehandelt wird.

Die Story:

Auf einem internationalen Flug von Hamburg nach Boston kommen Crew und Insassen der Maschine 627 ums Leben, das Flugzeug landet nur mithilfe des Autopiloten. Was anfangs nach einer technischen Katastrophe aussieht, wird immer mysteriöser: Die Leichen der Passagiere sind bis zur Unkenntlichkeit entstellt und mit einer unbekannten Substanz infiziert, die sie nach und nach zersetzt und zu Staub zerfallen lässt. Ein Fall für das FBI-Team um Olivia Dunham (Anna Torv) und ihren Partner John Scott (Mark Valley), die mit den Ermittlungen beauftragt werden. Als jedoch Scott bei einem Unfall ebenfalls mit der Substanz in Berührung kommt, ist der auf dem Gebiet der Hautregeneration bewanderte Wissenschaftler Dr. Bishop die einzige Rettung für Dunham. Dieser sitzt jedoch seit 17 Jahren in einer geschlossenen Psychiatrie ein.

Joshua Jackson und Anna Torv werden den TV-Zuschauern schlaflose Nächte bereiten
© Pro SiebenJoshua Jackson und Anna Torv werden den TV-Zuschauern schlaflose Nächte bereiten

Bishop hatte lange Zeit für ein geheimes U.S. Army Forschungsprogramm der Regierung gearbeitet und sich mit paranormalen Phänomenen, wie etwa Bewusstseinskontrolle, Telepathie oder Reanimation von Toten (den sogenannten "Fringe Sciences") beschäftigt. Da der Professor nur Besuch seiner engsten Verwandten empfangen darf, lokalisiert Agent Dunham seinen hochintelligenten Sohn Peter (Joshua Jackson) in Bagdad und überzeugt ihn von einer Zusammenarbeit. In einem Wettlauf gegen die Zeit wird das ungleiche Team immer mehr in einen Sumpf aus Korruption und illegalen medizinischen Experimenten hineingezogen, in dem die Grenzen zwischen genialer Wissenschaft und menschlichem Größenwahn fließend ineinander übergehen.

Die Schauspieler:

Die bisher eher unbekannte Schauspielerin Anna Torv, die in der Serie die Agentin Olivia Dunham darstellt und damit ihren Durchbruch in den USA feiern konnte, ist seit 2008 mit Serienpartner Mark Valley verheiratet. Valley wird dem einen oder anderen als Anwalt Brad Chase bekannt sein, den er einige Jahre in der Serie "Boston Legal" mimte und dafür drei Mal für den "Screen Actors Guild Awards" nominiert wurde. Ein dem Zuschauer ebenfalls bekanntes Gesicht ist Joshua Jackson alias Pacey Witter aus "Dawson' s Creek", den nicht nur die Rolle des hochintelligenten Peter Bishop an dem "Fringe"- Projekt gereizt haben soll, sondern vor allem Idee und Macher dahinter.

Die Produzenten:

Ein mysteriöses Flugzeugunglück, merkwürdige Begebenheiten...woran erinnert das? Nach dem überwältigen Erfolg der Mystery-Serie "Lost", die mit vielen Auszeichnungen, unter anderem dem "Golden Globe" gewürdigt wurde, entwarf Hollywood-Multitalent J.J. Abrams zusammen mit seinen Kollegen Alex Kurtman, Jeff Pinkner und Roberto Orci ein neues Skript, das Mystery-Elemente à la "Akte X" und "Twilight Zone" mit einer Prise Humor verband und bei "FOX" mit Begeisterung aufgenommen wurde. Der Sender ließ sich nicht lumpen: Allein für die Produktion des Pilotfilms wurden umgerechnet rund siebeneinhalb Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Abrams ist ein wahrer Meilenstein in der Produktionsgeschichte amerikanischer Serien- und Kinoerfolge und wird nicht selten mit Filmgrößen wie George Lucas verglichen, da er nicht nur als Regisseur und Produzent sondern auch als Schreiber und Komponist tätig ist. Kultserien wie "Lost" oder "Alias" (mit der Jennifer Garner ihren Durchbruch als Schauspielerin schaffte) stammen aus seiner Feder, sowie Kinofilme wie "Armageddon", "Mission Impossible III" und "Cloverfield".

Fazit:

Nach einem eher durchwachsenen Start des Piloten im letzten Jahr in den USA konnte sich "FOX" über konstante Einschaltquoten freuen. Im Durchschnitt verfolgten dort regelmäßig 11 Millionen Zuschauer die Ermittlungen von Agent Dunham und Co.. Ob Abrams ebenfalls in Deutschland an seine vorherigen Serienerfolge anknüpfen und auch hierzulande das Publikum überzeugen kann, wird sich am 16. März zeigen, "Fringe- Grenzfälle des FBI" verspricht jedoch bereits im Trailer Spannung und schlaflose Nächte für Freunde der konspirativen Paranoia.

Lena Hartung

Fringe - Grenzfälle des FBI
© Pro SiebenFringe - Grenzfälle des FBI