Echo

Eindrücke vom "Echo"

Bei der "Echo"-Verleihung in Berlin traf sich auch in diesem Jahr wieder alles, was Rang und Namen hat. Gala.de schaute sich zwischen den Stars und Sternchen ein wenig um

Echo 2009

Echo 2009

Die weiträumige Absperrung fällt als erstes auf, wenn man am Berliner Ostbahnhof auf die "O2 Arena" zusteuert, in der heute (21. Februar) die ""-Verleihung stattfindet. Bereits am Nachmittag haben sich viele wartenden Fans versammelt und hoffen, schon einen Vorab-Blick auf Idole wie "Depeche Mode", , , "Polarkreis 18" oder auch zu erhaschen. Aber es soll noch eine Weile dauern, bis die Stars tatsächlich den lilafarbenen roten Teppich entlang schlendern.

Erst gegen halb sieben ist es soweit und die Star-Parade kommt ins Rollen. Viele bekannte Gesichter sieht man zur Feier des größten deutschen Musikpreises: präsentiert ihren neuen Kurzhaarschnitt, erscheint samt Ehefrau Julie-Ann und nimmt sich richtig viel Zeit für die Autogrammwünsche seiner Fans, auch "Echo"-Moderator huscht schließlich flink in die Arena. Ihm wird bei der Verleihung mal wieder völlig der verbale Geschmackssinn abhanden kommen, doch dazu später.

Preisverleihung

"Echo" 2009

Gut gelaunt schlendern Martin Gore und David Gahan von "Depeche Mode" zur Veranstaltung
Die amerikanische Country-Sängerin Taylor Swift ist auch auf dem "lila" Teppich zu sehen
Paul Potts und seine Frau Julie-Ann ziehen alle Sympathien auf sich
Die "Monrose" zeigen sich von ihrer besten Seite: Mandy Capristo, Senna Guemmour und Bahar Kizil

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Nachdem auch Sasha, TV-Koch (sichtlich ein paar Pfund schwerer als gewöhnlich) und Udo Lindenberg - der übrigens ebenfalls Geduld bewies und sich auf dem Teppich Zeit für die Schaulustigen nahm - Einlass gefunden haben, wird es Zeit, sich auf die eigentliche Show einzustellen.

Die hat es musikalisch gesehen natürlich in sich: "U2" stellen ihren neuen Song "Get on your Boots" vor, Paul Potts schmettert gewohnt leidenschaftlich sein "Nessun Dorma" und die "Toten Hosen" stellten in einem gemeinsamen Duett mit Schauspielerin ihren Sinn für Gefühl dar. Fehlendes Taktgefühl bewies hingegen leider einmal wieder Oliver Pocher. Nicht witzig, sondern einfach peinlich waren seine plumpen Anmoderationen, auch einen Hitler-Witz ersparte er dem Publikum nicht: Als erzählte, er würde der deutschen Hauptstadt am 20. April einen Konzertbesuch abstatten, fiel ihm Pocher mit den Worten "Das Datum ist für uns ja auch ein ganz besonderer Tag" ins Wort und verwirrte den Sänger damit sichtlich.

Der lieferte dann aber noch ein tolles Duett mit Stephanie Heinzmann, die später am Abend selbst einen "Echo" einsacken konnte. Der große Gewinner des Abends war jedoch "Seeed"-Frontman Peter Fox, der sich über gleich drei Trophäen freuen konnte. Und mit ihm jubelte das Publikum: Bereits bei dem ersten Aufruf des 39-Jährigen wurde lautstark klar: Hier hat jemand besonders viele Fans.

Vor allem freute sich das Publikum auch über den Auftritt von . Mit der 24-Jährigen hatte eigentlich niemand gerechnet, galt sie doch als schwer grippe-geschädigt. Doch offenbar geht es der "Hot & Cold"-Sängerin wieder gut und sie präsentierte ihre neue Ballade "Thinking of you".

Zum Abschluss des Abends sorgten "" exklusiv mit ihrer neuen Single noch einmal für Begeisterung bei den Gästen.

Fazit zur "Echo"-Verleihung: Wirklich unterhaltsame Show, tolle Acts, aber leider eine unsägliche Moderation - Oliver Pocher entsetzte und ging unter. Nächstes Jahr bitte wieder so gute Acts und einen reibungslosen Ablauf, aber um Gottes Willen bessere Gastgeber.

cqu

Katy Perry singt in farbenprächtiger Kulisse

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