Dschungelcamp 2017

Désirée Nick lästert wieder

Niemand will es gesehen haben, aber alle reden mit: Am 13. Januar startet die neue Staffel der Kult-Show. In GALA macht Désirée Nick den vorab Kandidaten-Check

Nur noch wenige Tage, dann heißt es wieder "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Zwölf Kandidaten ziehen dieses jahr wieder in den Dschungel. Désirée Nick sich die exklusiv für GALA ganz genau angeschaut.

Désirée Nick über Markus Majowski, 52 - Schauspieler

Genau die Abteilung Kollegen, die mich früher mit Häme betrachtet und für meine Dschungelteilnahme verspottet haben, um es mir dann doch gleichzutun. Wir kennen uns von der Theaterbühne. Ich glaube, bei ihm läuft es nicht so gut. Er war immer eher der Komiker, der auf der Bananenschale ausrutscht, und weniger der hintersinnige Künstler, der uns die Dämlichkeit nur vorspielt. Ich finde, er hat sich nie weiterentwickelt. Aber er hat gute Beziehungen und glaubt nun, seine mediale Präsenz zu beflügeln. Er ist ja ein recht mopsiger Mann. Eigentlich ist das für den Beruf des Komikers von Vorteil. Vielleicht überrascht er uns mit Charakterstärke und Witz, das würde dem Format guttun. Ich rechne damit, dass er erst mal auf Gutmensch macht, nicht anecken will und sich auf dem Wege des geringsten Widerstands durchschlängelt.

Désirée Nick über Jens Büchner, 47 - Kult-Auswanderer

Das ist die amtlich bescheinigte "Hackfresse". Gehört zu der Abteilung "Promis, deren Namen keiner kennt", weil er nur durch ein anderes Reality-Format ein Begriff wurde, anstatt ein Star aus eigener Kraft oder eigenem Talent geworden zu sein. Diese Menschen blicken auf keine eigene Leistung zurück – außer, dass sie seit Jahren ständig auf Sendung sind. Malle-Jens ist schamlos, hinterfragt nichts und hätte genauso in Inka Bauses Bauern-Format verbraten werden können. Wenn das "der Mann von nebenan" sein soll, weiß man gleich, wer in dieser Nachbarschaft wohnt.

Désirée Nick über Thomas "Icke" Häßler, 50 - Fussballweltmeister von 1990

Keine Ahnung, wer das ist. Er war vor meiner Zeit und nicht so bedeutend, dass ich ihn je gegoogelt hätte. Mache ich jetzt auch nicht. Wir hatten schon zu viele Fußballer im Camp, die kläglich gescheitert sind.

Désirée Nick über Florian Wess, 36 - Botox-Boy

Ganz armes Ding! Er kann sich ja mit der Heulsuse "Honey" zusammentun. Stellt man sich so echte Kerle vor? Ist es das, was wir von einem Mann erwarten? Dass er heimlich unsere Botox-Spritze klaut und darum bettelt, von den Resten unserer Hyaluron-Filler was abzukriegen? Ich finde, er sollte sich gleich den Schniedel abschneiden lassen. Das wäre immerhin eine Entscheidung, die ein ganzer Kerl trifft. Es gibt so viele tolle Tunten in Deutschland, aber ins TV lädt man nur die Narrenfraktion ein. All das wäre verzeihlich, doch diese Botox-Birne hat leider null Humor.

Désirée Nick über Marc Terenzi, 38 - Sarah-Connor-Ex

Na, der hat ja wenigstens ein bisschen Glamour-Faktor und kann Musik machen, so wie seine Ex-Ehefrau Sarah Connor. Er mag Parterre sein, aber mit ihm macht man wenigstens nicht die Kellertür auf. Er ist ein Gaukler, der für alles zu haben ist, was die Branche so bietet, und sei es zum Beispiel die Eröffnung einer Bahnhofstoilette. (So etwas will ja auch anmoderiert werden.) Ich erwarte, dass er im Dschungel ehrlich seiner Arbeit nachgeht. Er muss sich aber klar darüber sein, dass Schönlinge, Tattoo-Boys und altgewordene Boygroup-Jungs nie den Sieg davontragen. Ross Antony hat 2008 gewonnen, weil er very, very gay ist – nicht, weil er mal Popstar war. Marc muss Leistung bringen! Mit "Auf der Hängematte vor sich hin dösen und die Muckis ölen" kommt er nicht weit.

Désirée Nick über Kader Loth, 44 - Reality-star

Ich freue mich, dass Kader Loth endlich wieder arbeitet. Wir alle wollen sie abgeschminkt sehen! Da sie bereits bei Reality-Formaten wie "Die Alm" und "Big Brother" dabei war, kann sie jetzt ihre auswendig gelernten Floskeln neu aufwärmen und verbraten. Wenn Frau Loth nach eigener Aussage den Nobelpreis verdient – was bekomme ich dann? Ich wäre eine gute Bundespräsidentin! Man sieht ja an Donald Trump, dass Show- und TV-Stars Politiker mit Erfahrung und Format schlagen können. Die Selbsteinschätzung von Frau Loth lässt auf eine gestörte Wahrnehmung schließen. Für Trash-Formate ist das immer gut. Ich würde sagen: Ihr IQ ist geringer als ihre Oberweite. Sonst würde sie so dumme Dinge wie die Sache mit dem Nobelpreis nicht formulieren.

Désirée Nick über Nicole Mieth, 26 - Soap-Sternchen

Die habe ich vorher nicht gekannt. Man wird sie auch hinterher nicht kennen. Wenn sie Sendezeit für sich rausschinden will, muss sie entweder mit der Lohfink pöbeln oder blankziehen. Ein Schneewittchen wie Nathalie Volk, die Otto-Geliebte, ist sie nicht, aber sie wird auf hübsch und lieb und naiv machen und sich mit allen gut stellen wollen. Mädels in diesem Alter sind im Dschungel nie weit gekommen. Sie wird im O-Ton danach sagen: "Das war die härteste und größte Erfahrung meines ganzen Lebens, ich habe meine eigenen Grenzen kennengelernt!" Schnarch…

Désirée Nick über Hanka Rackwitz, 47 - TV-Immobilienmaklerin

Ihr stelle ich beste Chancen auf den Sieg aus! Sie ist ein schlaues, geschäftstüchtiges Sachsenmädel. Man sagt dort "fichelant". In der Vox-Sendung "mieten, kaufen, wohnen" hat sie gelernt, Rambazamba zu machen und bei allem immer ein bisschen Drama mit ins Spiel zu bringen. Den hausgemachten Humor serviert sie uns gratis. Die temperamentvolle Hanka mit den roten Haaren müsste schon erhebliche Fehler machen, um nicht als Siegerin der Staffel nach Dresden heimzukehren. Nach Melanie Müller wäre sie dann schon die zweite Queen aus Sachsen.

Désirée Nick über Sarah Joelle Jahnel, 27 - Pocher-Luder

Schaut man ihr ins Gesicht, wirkt sie doch ziemlich unterbelichtet: trüber Blick, sehr austauschbar. Bekannt wurde sie durch die Schlagzeilen im Zusammenhang mit Comedian Oliver Pocher. Eine Katalogmieze, geeignet, um Billig-Dessous in Plexiglas-Stilettos vorzuführen. Aber wahrscheinlich trifft sie den Nerv vieler Zuschauer, denn nach zehn Staffeln Kakerlaken-, Ratten- und Anusverzehr kann keine Dschungelprüfung mehr überraschen. Ich denke, Sarah Joelle wird pöbeln und sich über alles wundern. Dass es im Camp keine Duschen gibt und die Toilette riecht, dass es schwül und langweilig ist – sie wird uns die ganze Palette der altbekannten Banalitäten neu servieren.

Désirée Nick über Fräulein Menke, 56 - Sängerin

Immer wieder erschreckend, Leute aus der Abteilung "Was macht eigentlich?" zu sehen. Die Gute ist ein Kind der Achtziger, wurde damals als cooler Neue-Deutsche-Welle-Star verkauft. Die Kids, die heute RTL schauen, wissen nicht mehr, was das ist. Für die hat die Neue Deutsche Welle höchstens was mit dieser Elbphilharmonie zu tun, die gerade ständig im Fernsehen zu sehen ist. Fräulein Menke, die Untote, wurde reanimiert, um die Abteilung "Wer war das noch mal gleich?" zu bedienen. Ich selbst ging damals ins Camp, um bekannt zu werden. Wenn das gelingt, hat man gewonnen. Bekannt gewesen zu sein und dann ins Camp zu gehen, hat immer einen bitteren Beigeschmack. Ich denke, dem Fräulein geht es um eine fünfstellige Lohnzahlung. Dafür muss ein Handwerker lange hobeln.

Désirée Nick über Alexander "Honey" Keen, 34 - Ex von "GNTM"-Siegerin Kim Hnizdo

Ach, das ist der Typ, der Sendezeit bekam, als er flennend vorm Laptop saß und wie ein Kleinkind heulte, weil seine Freundin Kim bei "Germany’s next Topmodel" eine neue Frisur verpasst bekam! Ich vermisse bei einem erwachsenen Mann seines Alters Mut, Hirn, Testosteron, Unternehmergeist, Gelassenheit und Souveränität. Er schreit sicher "Iiihh!!", wenn er eine Ratte sieht, wird aber alles fressen, weil er gewinnen will. Eitel ist er, nennt sich wahrscheinlich Model. Ein Typ, mit dem ich nicht klarkommen würde.

Désirée Nick über Gina-Lisa Lohfink, 30 - It-Girl

Darf die überhaupt nach Australien einreisen, während ihr Prozess – auf ihren Wunsch – in der nächsten Instanz ist? Es würde mich nicht wundern, wenn sie nur abkassiert und als Erste aussteigt. So wie es der Typ Teppichluder generell macht: Hand aufhalten und dann die Arbeit verweigern. Sie wird viel rumzicken, aber nicht, um zu unterhalten, sondern weil sie von Hause aus prollig ist. Man weiß auch zu viel über sie, um noch durch irgendetwas interessiert oder schockiert zu sein. Neuerdings spielt sie ja die Opferrolle und will sich sogar politisch geben. Ganz schlecht geschauspielert! Ich könnte mir vorstellen, dass sie als Erste in die Prüfung muss und dann die Standardnummer abzieht: "Leute, ey, bitte wählt mich nicht, ich kann das nicht!" Genau deswegen wird sie eine Woche lang die Prüfungen blockieren. Sie ist sehr kalkulierend und wird sich das wohl bei Helena Fürst abgeschaut haben.

Die ganze Story finden Sie in der neuen GALA (ab Donnerstag, 12. Januar, im Handel) oder testen Sie 8x GALA mit 30% Ersparnis und einem Wunschgeschenk!

Honey + Sarah Joelle

Werden sie das neue Dschungel-Paar?

08.01.2017

Alexander "Honey" Kühn + Sarah Joelle Jahnel

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