Deutscher Filmpreis
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Deutscher Filmpreis Drei Frauen für Lola

Am 24. April wird in Berlin der 59. "Deutsche Filmpreis" verliehen. Gala fragte die Nominierten für die "Beste weibliche Hauptrolle", wie wichtig ihnen die Lola ist

Johanna Wokalek

In "Der Baader Meinhof Komplex" brilliert sie als Gudrun Ensslin. Im Herbst wird die 34-Jährige als "Päpstin" zu sehen sein.

Warum hätten Sie die "Lola" verdient?

"Ich bin die fesche Lola, der Liebling der Saison", wie Marlene Dietrich einst sang.

Wo haben Sie von der Nominierung erfahren?

Im Tonstudio, bei der Arbeit an "Die Päpstin". Auf dem Screen vor mir hatte ich das Frühmittelalter und im Ohr den Papst.

Johanna Wokalek
© Getty ImagesJohanna Wokalek

Wenn Sie den Preis bekommen würden - wo würden Sie ihn hinstellen?

Auf mein Pianola.

Wenn Sie einen Preis verleihen könnten - wer würde ihn bekommen und warum?

Mami und Papi - weil die immer noch keinen haben!

Diese Rolle ist für mich besonders wichtig, weil ...

... sie bisher meine größte Herausforderung beim Film war.

Warum macht Schauspielerei süchtig?

Weil sie es erlaubt, die Kindheit in die Tasche zu stecken und ein Leben lang weiterzuspielen.

Im Film verkörpern Sie eine sehr starke Frau. Welche Frau in der Realität bewundern Sie am meisten und warum?

Die russische Journalistin Anna Politskaya, wegen ihres Muts.

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