Deutscher Filmpreis

Das sind die Gewinner

Unter den Preisträgern taten sich beim Deutschen Filmpreis zwei Filme besonders hervor: "Toni Erdmann" bekam sechs Preise, "Wild" vier

Der Deutsche Filmpreis 2017 in Berlin am 28. April 2017

Der Deutsche Filmpreis 2017 in Berlin am 28. April 2017

Kurz nach 18 Uhr war es soweit: Die heiß erwartete Verleihung des Deutschen Filmpreises begann in Berlin. (66, "Eddie the Eagle"), die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, begrüßte die zahlreichen prominenten Gäste mit mahnenden Worten. Als Kulturschaffende sollten die Prominenten ihre Stimme nutzen, um "unsere Demokratie, unser gemeinsames Europa, unsere Freiheit" zu schützen, wurde im Liveticker zitiert, der auf der Facebook-Seite des Deutschen Filmpreises mitlief. Nach weiteren Begrüßungen durch Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, sowie durch (49, "Bandits"), die durch den Abend führte, konnte es wirklich losgehen.

Erste Lola geht an

(38, "Der Untergang") präsentierte als erste Laudatorin die Lola für die "Beste männliche Hauptrolle", die an Peter Simonischek (70) für "" ging. Die daraufhin von (53, "Honig im Kopf") präsentierte Auszeichnung für den "besucherstärksten Film" ging an "Willkommen bei den Hartmanns" von (44). (41) erhielt für "Nebel im August" die Lola für die "Beste weibliche Nebenrolle".

Toni Erdmann räumt ab

Später folgten die Auszeichnungen für (50) für die "Beste männliche Nebenrolle" in "Wild". Als "Bestes Drehbuch" wurde das Skript für "Toni Erdmann" von (40) ausgezeichnet und die "Beste weibliche Hauptrolle" verdiente sich (38) ebenfalls für "Toni Erdmann". Direkt im Anschluss räumte die Komödie erneut ab, denn die "Beste Regie" ging ebenfalls an Maren Ade. Wen wundert es da noch, dass sich auch beim "Besten Spielfilm" ein zu diesem Zeitpunkt gewohntes Bild bot. Die Lola in Bronze ging an "Wild", die silberne Lola an "24 Wochen" und die Lola in Gold, wie von so manchem sicherlich schon vermutet, an "Toni Erdmann".

Weitere Auszeichnungen

Die weiteren Preise gingen an Tim Pannen ("Paula", bestes Szenenbild), Rainer Heesch, Christoph Schilling, Martin Steyer ("Wild", beste Tongestaltung), Oli Biehler ("Das kalte Herz", beste Filmmusik), Martin Richter, Christian Becker ("Auf Augenhöhe", bester Kinderfilm), Reinhold Vorschneider ("Wild"), beste Kamera/Bildgestaltung), Heike Parplies ("Toni Erdmann", bester Schnitt), Stefan Tolz, Peter Spoerri ("Cahier Africain", bester Dokumentarfilm), Frauke Firl ("Paula", bestes Kostümbild) und Kathi Kullack ("Das kalte Herz", bestes Maskenbild). Wie zuvor bereits bekannt, ging der Ehrenpreis an die renommierte Filmeditorin Monika Schindler (79). 

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