CSI: Miami + Co.

Die Deutschen lieben Krimis

"CSI: Miami" hat es bei einer Auswertung deutscher TV-Quoten auf den ersten Platz der beliebtesten US-Serien geschafft. Auch sonst finden sich viele Krimiserien unter dem, was viele Zuschauer gerne sehen

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Das deutsche Fernsehpublikum hat bekanntlich spätestens seit "Derrick" ein besonderes Faible für Krimiserien. Dies dauert offenbar an und gilt auch für importierte Sendungen: Auf einer Rangliste der beliebtesten US-amerikanischen Fernsehserien steht die Verbrecherjagd weit vorne in der Gunst der Zuschauer.

Wie der Mediendienst "Meedia" anhand der Einschaltquoten des vergangenen Jahres ermittelte, ist die Krimiserie ": Miami" mit durchschnittlich 4,12 Millionen Zuschauern die in Deutschland beliebteste Serie aus Amerika. Das Ermittlerteam in Florida um Horatio Caine alias David Caruso hat damit sogar das Original- "CSI"-Team aus Las Vegas geschlagen. Auf dem zweiten Platz landete der fiese "Dr. House" mit . Doch die Krankenhausserie bleibt die Ausnahme in der Top Ten: Die restlichen Plätze gehen allesamt an Krimiserien.

Darunter befinden sich beispielsweise die Ermittlerteams aus "The Mentalist" mit (3,62 Millionen Zuschauer), "Bones - Die Knochenjäger" mit und (3,4 Millionen Zuschauer) oder "Navy CIS" mit und Sasha Alexander (3,25 Millionen Zuschauer).

Diese rein quotenbezogene Auswertung ist natürlich nur bedingt aussagekräftig: Sie krankt daran, dass Abendformate aus der Hauptfernsehzeit bessere Chancen haben als Serien, die auf abenteuerlichen Nacht- und Nachmittagsplätzen versendet werden. Dadurch schaffen es zahlreiche qualitativ hochwertige und durchaus ebenfalls beliebte Sendungen, die jedoch nicht zur abendlichen Prime-Time ausgestrahlt werden, nicht, sich in der Liste zu platzieren.

Zudem wurde ein altersunabhängiger Durchschnittswert ermittelt, so dass sogar Hit-Serien wie etwa "Desperate Housewives" oder "Two and a Half Men" es nicht unter die ersten zehn schafften. Denn bei den über 50-Jährigen sind diese Sendungen schlicht weniger beliebt.

sst

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