Cassandra Steen
© WireImage.com Cassandra Steen

Cassandra Steen "Krasses Paket"

Soul-Star Cassandra Steen über kleine Männer und große Koffer

Schon als Kind sang sie die Hits

von Mariah Carey und träumte von einer Karriere als Musikerin. Sie nahm Gesangsunterricht, arbeitete als Teenager mit der Band Freundeskreis zusammen und hatte vor neun Jahren mit dem Bandprojekt Glashaus ihren Durchbruch. Mittlerweile ist die Stuttgarterin auch solo als Soul-Künstlerin erfolgreich, veröffentlichte im vergangenen Jahr ihr Album „Darum leben wir“. Außerdem sammelte sie erste Erfahrungen im Kino-Business, in Disney’s Animationsfilm "Küss den Frosch" sprach sie die Rolle der Prinzessin.

Sie sind 1,88 Meter groß. Ist das ein Problem für Sie und Ihren Freund?
Nein, er ist zwar ein paar Zentimeter kleiner als ich, aber er kommt gut damit klar. Männer kriegen oft einen Schreck und sind etwas eingeschüchtert, wenn ich vor ihnen stehe, aber ich habe meine Größe noch nie als störend empfunden. (lacht) Ich bin ein krasses Paket, aber damit muss man klarkommen.

Cassandra Steen misst 1,88 Meter und überragte Roger Cicero bei ihrem Auftritt bei "Popstars - Du & Ich" um einen halben Kopf.
© Getty ImagesCassandra Steen misst 1,88 Meter und überragte Roger Cicero bei ihrem Auftritt bei "Popstars - Du & Ich" um einen halben Kopf.

Sie wirken, als könnte Sie nichts aus der Ruhe bringen. Wie wird man so gelassen?
Ich lasse mich nicht gern hetzen. Ich finde es wichtig, dass man sich jeden Tag bewusst einen Ruhemoment gönnt, in dem man komplett abschaltet. Ich ziehe mich dann gern mit einem Buch und etwas zu naschen zurück, oder ich gehe mit meinem Schäferhund spazieren. Das ist die ideale Ablenkung.

Ab Ende Februar sind Sie für zwei Wochen auf Deutschlandtour. Was packen Sie alles in Ihren Koffer?
Das werden sicherlich zwei große Koffer werden. Ich bin ja schließlich auch nur ein Mädchen, das sich gern umzieht und 1500 Schuhe mit sich schleppt. Aber meinen iPod und einige Bücher sind auch dabei.

Mit der Band Glashaus wurden Sie 2001 bekannt. Wie haben Sie Ihr Faible für die Popmusik entdeckt?
Über meinen Opa. Der liebt Musik und hat mir früher immer Platten vorgespielt. Da sich meine Eltern schon vor meiner Geburt getrennt haben, bin ich bei meinen Großeltern in einer US-Kaserne bei Stuttgart aufgewachsen. Mein Großvater kommt eigentlich aus Chicago, er hat meine Oma während seiner Militärzeit in Deutschland kennengelernt. Er war vorher in den USA sogar mit Sam Cooke und Marvin Gaye befreundet. Meine Großeltern sind noch heute die zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ohne sie geht gar nichts.