Ben Affleck Karriere? Nicht so wichtig

Im Kino spielt er einen zwielichtigen Senator, privat ist Ben Affleck eher Diplomat

Bekommen Sie als Vater eigentlich genug Schlaf?

Wenn man zwei Kinder hat, begreift man erst, was Vater sein wirklich ausmacht: Es ist die doppelte Freude!

Ihre Frau Jennifer Garner wünscht sich, dass die beiden gemeinsamen Töchter Ihre Fröhlichkeit und Ihre Neugier erben.

Und ich würde meiner Frau nie widersprechen! (lacht) Jen ist begeisterungsfähig, heiter und besitzt die Fähigkeit, die Dinge immer positiv zu sehen. Darum beneide ich sie sehr.

Hat Ihre Frau einen guten Einfluss auf Sie?

Das hört sie sicher gern! Ich bin gereift und sehr glücklich mit meinem Leben. Ich kann mich selbst ganz gut leiden.

In "State Of Play - Stand der Dinge" spielen Sie einen ehrgeizigen Senator. Könnten Sie sich vorstellen, in die Politik zu gehen?

Dieser Film hat mir wieder vor Augen geführt, wie gern ich doch Schauspieler bin.

Trotzdem sind Sie engagierter Aktivist und haben 2008 im Kongo eine Dokumenation über die UN-Flüchtlingshilfe gedreht.

Als Aktivist kann man sich ganz auf ein bestimmtes Anliegen konzentrieren. Ein Politiker kann das nicht. Er verfolgt zwangsläufig eigene Interessen, denn er will ja gewählt werden. Ich suche mir meine Projekte jedenfalls nicht danach aus, ob sie meiner Karriere dienlich sind.

Soll das bedeuten: nie wieder Filme wie "Armageddon" oder "Pearl Harbor"?

Ja, genau das heißt es.

FS