Baywatch

Film "noch diskriminierender für Männer"

Ist der neue "Baywatch"-Film aus feministischer Sicht eine Katastrophe? "Nein", sagt Kelly Rohrbach - und hat eine schräge Begründung.

Gut in Form: Die Damen von der Rettungsstation

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Die Vorwürfe sind alt. Aber sie gelten natürlich auch für die Neuauflage: "Baywatch" - mit all seinen perfekten Körpern und großen Oberweiten in engen Badeanzügen - galt nicht gerade als feministische Vorzeigeserie. Und wenn demnächst statt Pam Anderson, & Co. (27), (29) und (34, "Echte Freunde") über die Strände von Malibu sprinten, dann werden wieder nicht allzu viele physische Makel zu erkennen sein. Immerhin hat "Baywatch" aber eine weibliche Fürsprecherin. Kelly hat den Film in einem Interview vehement gegen Kritik verteidigt. Wenn auch mit einer amüsanten Begründung.

"Ihr werdet sehen, dass die Männer noch mehr zu Sex-Objekten gemacht werden als die Frauen", versicherte Rohrbach dem "People Magazine". Überdies seien die Frauenfiguren "knallhart, stark, professionell", betonte sie. Kollegin (31) stimmte zu: Die Männer treffe der Streifen eindeutig noch schlimmer. "Wenn jemand sagt, es sind nur die Frauen, die zu Sexobjekten gemacht werden... wenn ihr euch Dwayne und Zac anschaut, wird niemand sagen, 'oh, sie geben ein schlechtes Körperbild für Männer ab'. In dem Remake gebe es ohnehin nur "unnatürlich gutaussehende" Menschen.

"Baywatch" startet am 1. Juni in den deutschen Kinos. Vor allem Dwayne "" Johnson (45) hat bereits seit Monaten kräftig die Werbetrommel für sein Projekt gerührt. Die ersten Kritiken fallen allerdings - Sexobjekte hin oder her - verheerend aus. Das US-Kinomagazin "The Hollywood Reporter" etwa sieht einen "seelenlosen und mechanischen Kino-Reboot", "empireonline.com" "eine der stumpfsinnigsten Komödien des Jahres".

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