James Cameron
© WireImage.com James Cameron

Avatar Zurück an die Kasse

Mit acht bisher unbekannten Minuten in einer erweiterten Version soll James Camerons 3D-Spektakel "Avatar" im September nochmal für Kasse in den Kinos sorgen

Fortsetzung? Soweit ist es noch nicht. "Avatar" werden wir dennoch schon im September wieder auf großer Leinwand bewundern dürfen. Denn die Filmfirma "Twentieth Century Fox" und Regisseur James Cameron schicken das 3D-Actionspektakel um die blauen Wesen vom Planeten Pandora noch eine Runde ins Kino. Ab dem 2. September gibt es den Film mit acht Minuten zusätzlicher Szenen in Deutschland zu sehen, die US-Kinobesucher kommen schon eine Woche vorher in den Genuss. Das gaben die Chefs der Unternehmensgruppe "Fox Filmed Entertainment" am 8. Juli bekannt.

"Immer wieder haben mir Zuschauer gesagt, dass sie mehr Pandora wollten, dass sie länger dort bleiben wollten", sagt James Cameron in der Pressemitteilung. "Genau das können sie jetzt. Die längere Fassung wird exklusiv in 3D gezeigt und enthält zusätzliche acht Minuten nie gezeigtes Filmmaterial mit neuen Kreaturen und weiteren Action-Szenen."

Filminsiderblogs wie "Collider" berichten, dass Cameron rund 30 Minuten Zusatzmaterial gehabt hätte. Da er aber entschlossen war, den Film auch in Imax-Kinos zu präsentieren, die nur Filme bis zu einer Laufzeit von 170 Minuten verarbeiten können, bekam der in der Erstfassung 162 Minuten lange Film eben nur acht zusätzliche Minuten spendiert. Ob das für die Filmrollen in den Imax-Kinos ohne einen Rest An- und Abspannmöglichkeit machbar sein wird, darüber wird in den Fanforen gerade diskutiert.

Als die ersten Gerüchte über einen Re-Release im März publik worden, war bei Filmstarts.de die Rede von zwei Szenen, die wahrscheinlich ergänzt werden könnten: eine Probe von Jake Sullys Avatarnvor dem Volk der Na'vi sowie ein Fest der Ureinwohner.

"Avatar" ist der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten und soll inzwischen ein weltweites Einspielergebnis von 2,7 Milliarden US-Dollar erreicht haben. Diese ungeheure Zahl ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Kinotickets für 3D-Filme deutlich teurer sind und daher die Ergebnisse in die Höhe schnellen. "Avatar" gewann im März 2010 drei Oscars und war für sechs weitere nominiert.

cfu