Dr. Eckart von Hirschhausen
© Getty Images Dr. Eckart von Hirschhausen

Arztserien Diagnose: viel Herz und Humor

Bestsellerautor Dr. Eckart von Hirschhausen ist ausgebildeter Mediziner. Für Gala untersuchte er die aktuellen Arztserien

Süchtig


"Dr. House": Der Spezialist für die ausgefallensten Diagnosen, ein Sherlock Holmes, der aus scheinbar unwichtigen Details geniale Schlüsse zieht. Dafür darf er genau das Gegenteil von Prof. Brinkmann sein: ein menschenverachtender und medikamentenabhängiger Zyniker. Das ist erst mal erfrischend anders, kann aber, wenn das Schema einmal verstanden wurde, auch im Unvorhergesehenen vorhersagbar werden.

Dr. House könnte mein Langenscheidt- Wörterbuch "Arzt-Deutsch" gut brauchen. In jeder Serie fliegen medizinische Fachbegriffe durch den Raum, die wenigstens korrekt sind, im Gegensatz zu einigen deutschen Nachfolgermodellen wie "Doctor's Diary".

Dienstags, 21 Uhr 15, RTL

Voller Leben


"Grey's Anatomy": Ebenfalls sehr hoher Unterhaltungswert. Mark Sloans Spitzname "McSexy" sagt eigentlich schon alles: Er ist plastischer Chirurg, bekannt für seine Frauengeschichten und hat eindeutig die besten Sprüche.

Die Realität in deutschen Krankenhäusern sieht natürlich anders aus. Da soll es sogar Oberärzte geben, die nicht zwingend ein Verhältnis mit ihren Assistenzärztinnen haben. Ebenso gibt es unattraktive Ärzte. Daher ist es verlässlicher, in die Röhre zu schauen, statt aus der Narkose aufzuwachen und zu erwarten, Doc "McSexy" ins Gesicht zu blicken.

Mittwochs, 20.15 Uhr, ProSieben

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