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© Getty Images A-ha

A-ha Norwegische Nostalgie

Das erfolgreiche norwegische Trio nimmt den Hut: A-ha verabschieden sich mit einem fulminanten Doppelalbum nach 25 Jahren endgültig von ihren Fans

Ein bisschen wehmütig kann einem schon ums Herz werden beim Anhören des Abschiedsalbums "a-ha 25", das am 6. August erschienen ist. A-ha beenden dieses Jahr nach rund 25 Jahren endgültig ihre Karriere. Das Best-Of-Album nimmt die Fans mit auf eine retrospektive Reise zu den größten Hits von Morten Harket, Pal Waaktaar-Savoy und Magne Furuholmen.

So fing alles an: Die Norweger von A-ha Anfang der 80er Jahre.
© Warner MediaSo fing alles an: Die Norweger von A-ha Anfang der 80er Jahre.

Zwei CDs mit stolzen 39 Songtiteln laden dazu ein, ausgiebig in nostalgischen Erinnerungen an den musikalischen Werdegang der Norweger zu schwelgen. Für ihre Fans haben A-ha zudem noch ein besonderes Abschiedsgeschenk: Exklusiv für das Album wurde "Butterfly, Butterfly (The Last Hurrah)" komponiert. Das Lied bildet mit den A-ha-typischen Synthieklängen, einer eingängigen Melodie und Morten Harkets unverwechselbarer Stimme den krönenden Abschluss.

Los geht es allerdings in den 80ern mit dem markanten "Take on me". Der Song wird bis heute wohl am stärksten mit A-ha in Verbindung gebracht, schließlich war die Band damit in 36 Ländern auf Platz eins der Charts, darunter auch in den USA und in Deutschland. Doch zum Welthit wurde das Lied erst bei Veröffentlichung im dritten Anlauf mithilfe des oft zitierten comicartigen Musikvideos. "Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir irgendwann den Durchbruch schaffen würden", erinnert sich Gitarrist Pal Waaktaar-Savoy an die frühen 80er im Booklet der CD.

A-ha heute: Das Trio befindet sich seit März auf Abschiedstournee.
© Warner MediaA-ha heute: Das Trio befindet sich seit März auf Abschiedstournee.

Das Abschiedsalbum "a-ha 25" macht deutlich, dass die Norweger nie wirklich weg waren. Neben den großen 80er-Jahre-Hits wie "Touchy" oder "Hunting High And Low", finden sich auf den CDs auch bekannte Stücke aus späteren Jahren, wie etwa das düster-melancholische "Velvet" oder das leicht rockige "The Sun Never Shone That Day". Und natürlich darf auch der "James Bond"- Titelsong "The Living Daylights" von 1987 nicht fehlen. Verschiedene Remixe und Song-Versionen, die bisher noch auf keinem Album zu hören waren, runden den Rückblick für Fans ab.

Zum Abschied hat sich das Trio im März noch einmal auf Welttournee begeben. Diese wird sie im Oktober auch nach Deutschland führen. Endgültig Schluss ist dann aber erst in ihrer Heimatstadt Oslo. Anfang Dezember werden A-ha dort an drei Abenden hintereinander zum letzten Mal auf der Bühne stehen. Doch wer sich jetzt in den Flieger setzen will, um in Oslo noch einmal inbrünstig "Take On Me"mitzusingen und den Norwegern "Auf Wiedersehen" zu sagen, muss leider enttäuscht werden: Die Gigs sind seit langem ausverkauft. Gut, dass "a-ha 25" alle Daheimgebliebenen tröstet.

sst

A-ha Medley zum Anschauen und Vermissen