"Promi Big Brother"

Claudia Effenberg motzt sich in den Keller

Sie wollte sich als Mutter des "Promi Big Brother"-Hauses etablieren, doch ganz so sympathisch kommt Claudia Effenberg bei den Zuschauern nicht rüber

Claudia Effenberg hat an allem etwas auszusetzen.

Claudia Effenberg hat an allem etwas auszusetzen.

Sie sitzt erst drei Tage im Container und hat es sich bei den Zuschauern schon verscherzt: wurde gleich nach in den Keller des ""-Hauses gewählt. Als sie merkt, wie es dort zugeht, wird sie zur Oberzicke. Keine eigenen Klamotten, keine Creme und - oh Wunder - keine Privatsphäre zum Umziehen und aus der netten wird eine wutschnaubende Diva.

"Ich kann keine anderen Klamotten anziehen, das steht nicht in meinem Vertrag", motzt die Noch-Spielerfrau. "Ich zieh die nicht aus, dann gehe ich nach Hause." Diese wiederholte Drohung macht sie zwar nicht wahr, versucht sich aber gleich verbal an den Zuschauern, die sie in diese missliche Lage gebracht haben, zu rächen. "Wenn ich rauskomme, lösche ich meine komplette Facebookseite. Die können mich alle am Arsch lecken."

"Promi Big Brother"

Der große Kandidaten-Check

Prinz Max-Mario zu Schaumburg-Lippe-Nachod hieß einmal mit bürgerlichem Namen Mario-Helmut Wagner, bevor er 2009 durch Waldemar Prinz zu Schaumburg-Lippe adoptiert wurde. Für ihn wird die Zeit bei "Promi Big Brother" eine Herausforderung. "Ich bin ein totaler Internet- und Kommunikations-Junkie. Ich weiß gar nicht, was mit mir passiert, wenn ich keinen Kontakt mehr zur Außenwelt habe", verriet der 36-Jährige Sat.1. Keine guten Voraussetzungen für einen Sieg.
Hamburgs Skandal-Innensenator Ronald Barnabas Schill wird im "Promi Big Brother"-Haus nach dem Rechten schauen. Seinen Einzug hat der 55-Jährige laut "Bild" an die Bedingung geknüpft, dass auch "Teppichluder" Janina Youssefian mit einzieht. Was Ronald Schill zu seinem Einzug bei "Promi Big Brother" bewegt hat - außer Youssefian - ist bislang noch ein Rätsel. Als Sympath ist der 55-Jährige bislang noch nicht groß in Erscheinung getreten. Seine Siegchancen sind gleich Null.
"Wer wird Millionär" war Aaron Troschkes Karriere-Sprungbrett. In ganzen drei Sendungen quasselte der 24-Jährige Günther Jauch einen Blumenkohl an die Ohren und scheiterte am Ende an der 500.000 Euro Frage. Nach der Sendung wurde Troschke zum Publikumsliebling, dere nur auf seine große Chance zu warten scheint. Sympathisch, jung und frech - Aaron Troschke hat alles, was Zuschauer gerne sehen. Ein heißer Anwärter für den Sieg.
Ähnlich wie Janina Youssfian wird das Ex-Pornosternchen Mia Magma von den Machern von "Promi Big Brother" vor allem als Anschauungsmaterial für die männlichen Zuschauer eingesetzt, die sie vielleicht sogar noch aus Filmen wie "Das Sennenlutschi", "Sexy Snowbunnies" oder "Analsex for Lovers" kennen. Bis zur Häkfte der Show wird sie die Fanschar vielleicht tragen - Gewinnaussichten hat sie keine.

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Zumindest sollte sie die mehr als eintausend neuen Kommentare auf ihrem Profil mal durchforsten, denn mit ihrer Einstellung hat sie sich draußen keine Freunde gemacht. Unter anderem steht da nun für jeden zu lesen: "Mich hat noch nie ein Promi so aufgeregt wie diese Frau." Oder "Liebe Claudia, du sprichst auch ohne Alkohol ohne nachzudenken." Und das sind noch die netteren Kommentare, denn sowohl auf ihrer eigenen Präsenz, als auch in anderen sozialen Netzwerken ist ein wahrer Shitstorm über die 48-Jährige hereingebrochen.

Besonders unangenehm fällt den Zuschauern auf, dass sie es als "menschenunwürdig" beschreibt, Second-Hand-Kleidung zu tragen. "Das müssen tausende Leute auch tun, weil sie kein Fußballer mit Millionen geheiratet haben", wird im Netz argumentiert. "Dachte eigentlich, dass ich den totalen Hass auf'n Wendler schiebe, aber die Effenberg ist ja tausend Mal ätzender", findet eine Twitter-Userin.

Aus Mitleid (Keine ! Schlimm!) mit der ach so armen Claudia wird sie am dritten Tag von ihren Spießgesellen im oberen Stockwerk des Hauses durch Abstimmung wiedergeholt. Doch die Luxusetage kann sie nur wenige Minuten genießen. Denn bei den Zuschauern hat sie sich so sehr ins Abseits gemotzt, dass die sie direkt wieder nach unten wählen.

Claudia Effenberg muss also weiter ohne Schönheitspflege auskommen und verliert dadurch wohl mehr als nur das Ansehen beim Publikum: "Horror. Das geht gar nicht. Ich kann hier nicht bleiben! Wisst ihr wie ich nach 14 Tagen ohne Creme aussehe? Dann kann ich meine Karriere an die Wand nageln …", munkelt sie selbst.

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