Christoph von Seggern aus Forchheim hat sich bei "Wer wird Millionär" Rat von seinem 101 Jahre alten Vater geholt
© RTL/Stefan Gregorowius Christoph von Seggern aus Forchheim hat sich bei "Wer wird Millionär" Rat von seinem 101 Jahre alten Vater geholt

wer wird millionär? Rekord-Telefonjoker ist 101 Jahre alt

Sage noch einer, Rentner gehörten zum alten Eisen: Bei "Wer wird Millionär" hat ein 101 Jahre alter Mann seinem Sohn viel Geld gesichert

Ein kleines Stück Fernsehgeschichte hat sich am Montagabend bei "Wer wird Millionär" abgespielt - und ein rührendes noch dazu. Denn ein Kandidat aus dem fränkischen Forchheim hat den betagtesten Telefonjoker der Sendungsgeschichte ins Spiel gebracht: Seinen 101 Jahre alten Vater.

Extra-Applaus für den Telefonjoker

Christoph von Seggern, 50, kämpfte mit der 125.000-Euro-Frage als er Papa Hans ins Spiel brachte. Denn das Thema der Quizfrage lautete: Geschichte. "Welcher Automobilbauer überflog 1910 als erster Mensch in einem Flugzeug den Ärmelkanal nonstop hin und zurück?", fragte Showmaster Günther Jauch (59, "Wer fragt, gewinnt") durchs Telefon den erstaunlich rüstigen Senioren. Dieser wunderte sich erst einmal über den regen Applaus im Publikum: "Ein Beifall? Hab ich den verdient?", fragte er. Jauch erklärte ihm, dass er der bisher älteste Telefonjoker in der Geschichte von "Wer wird Millionär?" sei.

Und tatsächlich kannte Hans von Seggern die korrekte Antwort - auch wenn das fragliche Ereignis leicht vor seinem Geburtsjahr lag. "Charles Rolls", erklärte der 101-Jährige blitzschnell. Sohn Christoph nahm das Geld schließlich dankbar mit nach Hause; bei der nächsten Frage strich er die Segel.