Udo Wachtveitl: Udo Wachtveitl gibt den Münchner "Tatort"-Kommissar "Franz Leitmayr"
© Getty Images, br.de Udo Wachtveitl gibt den Münchner "Tatort"-Kommissar "Franz Leitmayr"

Udo Wachtveitl "Leitmayr" lebt

Der letzte "Tatort" aus München hat offen gelassen, ob Udo Wachtveitl alias "Kommissar Leitmayr" weiterhin ermitteln würde. Ein Webclip soll die aufgebrachten Fans beruhigen, denn: "Leitmayr" lebt

"Kommissar Leitmayr" (Udo Wachtveitl) liegt am Boden, er wurde durch eine Messerattacke schwer verletzt. Sein Kollege "Batic" (Miroslav Nemec) beugt sich über ihn: "Franz, hörst du mich? Es wird alles gut. Wir schaffen das." Schnitt. Der letzte "Tatort" aus München endete offen - rund neun Millionen TV-Zuschauer wurden am Sonntagabend (4. Mai) im Dunkeln gelassen: Würde "Leitmayr" den Angriff überleben, oder steigt Udo Wachtveitl nach über 20 Jahren als TV-Kommissar aus?

Schon am Tag nach der Ausstrahlung der "Tatort"-Folge gab der produzierende Sender BR Entwarnung: "Leitmayr" würde überleben, Wachtveitl sei weiterhin an Bord. Doch weil die nächste Folge des Münchner Teams nicht direkt an die Story der letzten anknüpfen wird, entschloss man sich bei der Rundfunkanstalt jetzt für eine ungewöhnliche Auflösung des Falls: Ein Webclip , der am Freitag (16. Mai) veröffentlicht wurde, zeigt, wie Kommissar "Franz Leitmayr" zwei Wochen nach der Messerattacke zum ersten Mal wieder in der Polizeiwache aufläuft.

Er pfeift fröhlich vor sich hin, als er in den Hofdurchgang tritt. Es gehe ihm super, er sei sowas von fit, versichert er dem Kollegen, der als Pförtner eingeteilt ist. Dann beugt er sich zu ihm runter und fragt: "Woaßt du, was ein hypovolämischer Schock ist?". "Naa", antwortet der etwas verdutzt wirkende Polizist verneinend. "Aber I. I weiß das jetzt ois", gibt "Leitmayr" zurück und läuft weiter.

Auf einmal bleibt er jedoch unvermittelt stehen, dreht sich um, als habe er vergessen, was er eigentlich hier wollte. Er hakt beim Pförtner nach, in welchen Stock er muss und fragt: "Ich bin da schon richtig bei der Metzger-Innung, oder?" - um dann beim Anblick des verwirrten Kollegen in schallendes Gelächter auszubrechen.

Die Fans können beruhigt sein: "Leitmayr" hat weder sein Gedächtnis noch seinen Sinn für Humor verloren. Solche weitreichenden Folgen hat ein "hypovolämischer Schock" - ein Schock aufgrund hohen Blutverlustes - in der Regel nicht. Und: "Die medizinische Versorgung in München ist so gut, dass im nächsten Fall alles wieder in Ordnung ist", versicherte eine BR-Sendersprecherin laut "dwdl.de".

Die nächste "Tatort"-Folge aus München gibt es voraussichtlich erst im Dezember 2014 - dann sind "Leitmayr" und "Nemec" wieder voll einsatzbereit.