"The Voice of Germany": Samu Haber, Rea garvey, Smudo, Michi Beck, Stefanie Kloß
© facebook.com /The Voice of Germany Samu Haber, Rea garvey, Smudo, Michi Beck, Stefanie Kloß

"The Voice of Germany" Spitzenjury zum Staffelstart!

Ganz Deutschland steht Kopf: Mit sensationellen 22,8 Prozent Marktanteil sicherte sich "The Voice of Germany" zum Staffelauftakt am vergangenen Donnerstag (9. Oktober) einen traumhaften Start. Vor allem die diesjährige Jury ist für diesen Erfolg verantwortlich – doch warum eigentlich?

Die Kult-Casting-Show "The Voice of Germany" startete in eine traumhafte vierte Staffel – die erste Folge war eine dieser seltenen kurzweiligen Sendungen im deutschen Fernsehen, die anstatt einer großen Portion Fremdschämens wahre Begeisterungsstürme auslösten. Zum größten Teil liegt der Erfolg der Gesangssendung neben den Talenten mit Sicherheit an der fast komplett ausgewechselten Jury.

"The Voice of Germany": Die Coaches Michi Beck und Smudo sind jetzt schon Feuer und Flamme für "TVOG".
© Sat.1Die Coaches Michi Beck und Smudo sind jetzt schon Feuer und Flamme für "TVOG".

Da tauchen zwei Mitglieder der "Fantastischen Vier", Smudo und Michi Beck, nach knapp 25 Jahren Karriere erstmalig in einer Castingshow auf und bringen einen bisher nicht gekannten Coolness-Faktor in das Format. Warum genau diese beiden Rapper ausgerechnet jetzt Coaches einer Musiksendung werden, hat Michi Beck Sat.1 vorab verraten: "Rapper werden nicht Coaches bei Musikshows, sondern zwei von den vier Fantas sind Coaches bei 'The Voice'. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Denn Smudo und ich sind weit mehr als nur Rapper. Ich glaube wir können auch TV machen."

Mit den anderen Coaches verstehen sich die "Rap-Opas" auch augenscheinlich prima, obwohl eine derartige Zusammenarbeit bisher noch nicht vorkam. "Samu kannte ich gar nicht und konnte ich zuerst überhaupt nicht einsortieren, warum er in dieser Sendung ist. Aber nach dem ersten Aufeinandertreffen war klar, er ist unfassbar witzig und sehr kompetent. Rea kannten wir von diversen Begegnungen, genauso wie Stefanie. Ich finde, dass sie sehr gut in diese Show passt. Stefanie steht für deutschsprachige Musik bis 2010 und für eine ganze Generation von Musikern. Wir haben sehr viel gemeinsam: Die deutschen Texte, die Situation, in der wir uns vom Markt her befinden und die Bühnen, die wir bespielen. Überhaupt finde ich alle recht kollegial", so Bandkollege Smudo.

"The Voice of Germany": Neuling Stefanie Kloß ist das Überraschungspaket der vierten Staffel - noch weiß niemand, mit welchen Schikanen die Sängerin aufwarten wird.
© Sat.1Neuling Stefanie Kloß ist das Überraschungspaket der vierten Staffel - noch weiß niemand, mit welchen Schikanen die Sängerin aufwarten wird.

Stefanie Kloß, Leadsängerin der Band "Silbermond" ist ein weiterer Grund für die neue frische Brise der vierten Staffel von "TVOG". Die Sängerin ließ Esoterik-Vorgängerin Nena mit tränenreichen Emotionen, Humor und Selbstironie schon nach der ersten Folge der "Blind Auditions" ziemlich bald in Vergessenheit geraten. Als einzige Frau zwischen vier männlichen Coaches fühlt sich die 29-jährige trotzdem sicher: "Ich komme auch in meiner Band sehr gut mit Männern klar. Wenn man seit dem 13. Lebensjahr in einer Band spielt, in der noch drei Männer sind, lernt man das ganz gut. Der einzige Unterschied ist, dass hier alle Coaches richtige Fronttypen sind. Die reden alle genauso viel, wie ich, wenn nicht sogar noch mehr. Ich gebe zu, dass das am Anfang ein kleines bisschen irritierend war, aber ich habe da meinen Weg gefunden und werde das Ding jetzt rocken!"

"The Voice of Germany": Zum zweiten Mal mit dabei: Alt-Coach Rea Garvey hat bereits den professionellen "Blick" auf die Talente während der "Blind Auditions".
© Sat.1Zum zweiten Mal mit dabei: Alt-Coach Rea Garvey hat bereits den professionellen "Blick" auf die Talente während der "Blind Auditions".

Als "TVOG"-Profi bringt der Alt-Coach Rea Garvey die nötige Balance in die doch recht neue Runde hinein und sorgt, ganz wie früher Xavier Naidoo, auch mal für Ruhe. Doch Rea hat bei seinem letzten Sieg auch Blut geleckt und hat den Ehrgeiz, dass sein Team in diesem Jahr wieder gewinnt: "Du musst daran glauben und du musst es für diejenigen wollen, die dann auf der Bühne stehen. Wir Coaches sind alle bereit durchs Feuer zu gehen für die Talente und dafür zu kämpfen, dass sie sich jedes Mal gut präsentieren. Die Leute zuhause sollen sagen: 'Wow, der war gut! Aber der Coach ist ein Arsch, wenn er nicht weiter kommt.' Ich will das Gefühl haben, dass sie an meiner Entscheidung zweifeln. Das heißt, dass die Talente es super gemacht haben."

"The Voice of Germany": Finne Samu Haber ist vor allem für die Ladies noch das zusätzliche "Eyecandy".
© Sat.1Finne Samu Haber ist vor allem für die Ladies noch das zusätzliche "Eyecandy".

Das Schlusswort, um auch endgültig die letzten Zweifler zu überzeugen, ist in diesem Jahr wieder Mega-Schnuckel und Erfolgsfinne Samu Haber. Der smarte "Sunrise Avenue"-Sänger lässt mit seinem gebrochenen Deutsch nahezu alle Frauenherzen dahinschmelzen. Warum er in diesem Jahr zum zweiten Mal Platz auf dem roten Stuhl genommen hat, verriet auch er Sat.1 in einem Interview: "Staffel drei war eine unglaubliche Erfahrung für mich. Aber ich wusste noch nicht so recht, wie alles abläuft. Es war geil, aber wegen dem Sprachproblem war es ein bisschen viel Arbeit. Ich dachte, ich muss eine Staffel mehr machen, mit etwas mehr Zeit, mehr Deutsch und neuen Kollegen in der Show. Außerdem liebe ich Berlin! Jetzt weiß ich, wie es geht: Der Finne ist 'in the house'."

Also dann heißt es jetzt nur noch: Hinsetzen, genießen und in Gedanken mitbuzzern. Für alle "The Voice of Germany"-Neulinge gibt es hier noch ein kleines Einmaleins der Show.