"Promi Big Brother": Claudia Effenberg hat an allem etwas auszusetzen.
© Sat.1 Claudia Effenberg hat an allem etwas auszusetzen.

"Promi Big Brother" Claudia Effenberg motzt sich in den Keller

Sie wollte sich als Mutter des "Promi Big Brother"-Hauses etablieren, doch ganz so sympathisch kommt Claudia Effenberg bei den Zuschauern nicht rüber

Sie sitzt erst drei Tage im Container und hat es sich bei den Zuschauern schon verscherzt: Claudia Effenberg wurde gleich nach Michael Wendler in den Keller des "Promi Big Brother"-Hauses gewählt. Als sie merkt, wie es dort zugeht, wird sie zur Oberzicke. Keine eigenen Klamotten, keine Creme und - oh Wunder - keine Privatsphäre zum Umziehen und aus der netten Claudia wird eine wutschnaubende Diva.

"Ich kann keine anderen Klamotten anziehen, das steht nicht in meinem Vertrag", motzt die Noch-Spielerfrau. "Ich zieh die nicht aus, dann gehe ich nach Hause." Diese wiederholte Drohung macht sie zwar nicht wahr, versucht sich aber gleich verbal an den Zuschauern, die sie in diese missliche Lage gebracht haben, zu rächen. "Wenn ich rauskomme, lösche ich meine komplette Facebookseite. Die können mich alle am Arsch lecken."

Zumindest sollte sie die mehr als eintausend neuen Kommentare auf ihrem Profil mal durchforsten, denn mit ihrer Einstellung hat sie sich draußen keine Freunde gemacht. Unter anderem steht da nun für jeden zu lesen: "Mich hat noch nie ein Promi so aufgeregt wie diese Frau." Oder "Liebe Claudia, du sprichst auch ohne Alkohol ohne nachzudenken." Und das sind noch die netteren Kommentare, denn sowohl auf ihrer eigenen Präsenz, als auch in anderen sozialen Netzwerken ist ein wahrer Shitstorm über die 48-Jährige hereingebrochen.

Besonders unangenehm fällt den Zuschauern auf, dass sie es als "menschenunwürdig" beschreibt, Second-Hand-Kleidung zu tragen. "Das müssen tausende Leute auch tun, weil sie kein Fußballer mit Millionen geheiratet haben", wird im Netz argumentiert. "Dachte eigentlich, dass ich den totalen Hass auf'n Wendler schiebe, aber die Effenberg ist ja tausend Mal ätzender", findet eine Twitter-Userin.

Aus Mitleid (Keine Creme! Schlimm!) mit der ach so armen Claudia wird sie am dritten Tag von ihren Spießgesellen im oberen Stockwerk des Hauses durch Abstimmung wiedergeholt. Doch die Luxusetage kann sie nur wenige Minuten genießen. Denn bei den Zuschauern hat sie sich so sehr ins Abseits gemotzt, dass die sie direkt wieder nach unten wählen.

Claudia Effenberg muss also weiter ohne Schönheitspflege auskommen und verliert dadurch wohl mehr als nur das Ansehen beim Publikum: "Horror. Das geht gar nicht. Ich kann hier nicht bleiben! Wisst ihr wie ich nach 14 Tagen ohne Creme aussehe? Dann kann ich meine Karriere an die Wand nageln …", munkelt sie selbst.