Maria Ehrich;Ku'damm 56
© ZDF / Stefan Erhard Mariah Ehrich in "Ku'damm 56"

"Ku’damm 56" - Interview Teil 2 Maria Ehr(l)ich: "Ich bin an meine Grenzen gekommen"

Maria Ehrich reist in "Ku’damm 56" in die 50er Jahre. Warum sie bei den Dreharbeiten an ihre Grenzen kam, verriet sie im Interview mit GALA

Und schon wieder reist sie durch die Zeit. Maria Ehrich hat durch ihre Rolle der Gwendolyn Shepherd in der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie bereits ihre Erfahrungen mit anderen Jahrzehnten, sogar Jahrhunderten, gemacht. Auch in dem Dreiteiler "Ku‘damm 56", dessen zweiter Teil heute zur Primetime im ZDF läuft, begibt sich die 23-Jährige in eine andere Zeit: Die 1950er. Entgegen vieler Vermutungen geht es in der dreiteiligen Familiengeschichte aber nicht nur ums Tanzen, sondern auch um den Kampf zwischen Prüderie und Emanzipation. Warum das für Maria nicht immer leicht war, erzählte sie vor einigen Wochen auf der Berlinale im Gespräch mit GALA.

maria ehrich;ku'damm 56
© ZDF / Stefan ErhardMariah Ehrich heiratet in "Ku'damm 56"

Schwierige Dreharbeiten

"Es war toll. Mich haben vor allem die extrem femininen Kostüme sehr beeindruckt. Es war aber gleichzeitig auch harter Tobak. Wir bearbeiten in dem Dreiteiler auch Themen, die nicht Friede, Freude, Eierkuchen sind", so Maria auf die Frage, wie sie die Dreharbeiten erlebt hat. Trotz einiger Jahre, die Maria bereits als Schauspielerin arbeitet, scheint sie noch nicht gänzlich Routine bei ihren Jobs zu empfinden. "Es gab sehr viele emotionale Szenen, in denen ich an meine Grenzen gekommen bin. Es war einfach schwierig, herauszufinden, dass es in dieser Zeit und in dem Dreiteiler eben nicht in erster Linie um Rock’n’Roll geht. Doch gerade das hat mir auch viel Spaß gemacht." Diesen Spaß sieht man Maria auch an.

Morgen gibt es auf GALA.de noch den dritten Teil unser "Ku'damm 56"-Reihe - diesmal mit Emilia Schüle.