Gunter Gabriel
© Getty Images Gunter Gabriel

Gunter Gabriel Mit Toupet in den Dschungel

Gunter Gabriel hat Gala.de am Flughafen verraten, was er mit ins Dschungelcamp nimmt. Außerdem plauderte der Musiker über Darmentleerung und Morgenlatte

Am kommenden Freitag (15. Januar) startet die zehnte Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", und die prominenten Teilnehmer machen sich auf den Weg in den Dschungel Australiens. Am Frankfurter Flughafen hat sich Gunter Gabriel den Fragen von Gala.de gestellt und munter über Darmentleerung und Morgenlatte geplaudert. Außerdem verriet der 73-jährige Musiker, was auf keinen Fall im Dschungelcamp fehlen darf: sein extra angefertigtes Haarteil.

Gunter Gabriel: "In meinem Leben der König": Gunter Gabriel sieht sich als Sieger - egal ob mit oder ohne Dschungelkrone.
© Julia Nothacker"In meinem Leben der König": Gunter Gabriel sieht sich als Sieger - egal ob mit oder ohne Dschungelkrone.

Wie geht es Ihnen so kurz vor dem Dschungel?

Ich war eben auf der Herrentoilette und habe meinen Darm entleert. Kennen Sie das Buch "Charme mit Darm"? Und was heißt das? Entleere dich, wenn es schwierig wird! Aber jetzt mal im Ernst: Ich sehe das ganz locker und lasse es auf mich zukommen. Aber wenn ich das hier jetzt nicht als Spaß sehe, dann wäre ich doch bekloppt.

Gibt es etwas, vor dem Sie Angst haben?

Die Morgenlatte, da fürchte ich mich vor. Wehe, wenn die kommt. "Gerade als er grade war, da fiel er Gott sei Dank um, was schade war" (lacht). Na ja, was soll

sein? Warum soll ich mich vor etwas fürchten, was ich noch gar nicht kenne? Aber Schlangen wären schon schrecklich.

Das heißt, bei einer Aufgabe mit solchen Tierchen würden Sie vielleicht kneifen?

Nein, bei mir gibt es kein Kneifen. Ich bin im Krieg geboren worden und durch die harten Dinge im Leben gegangen. Ich denke, dass wir in unserer jetzigen Gesellschaft ein härteres Leben haben als im Dschungel.

Was halten Sie von ihren Mitkandidaten?

Die kenne ich zum größten Teil nicht. Ich kenne nur Rolf Zacher, und den mag ich sehr, das ist ein Freund von mir, für den ich viele Songs geschrieben habe. Und Jenny Elvers kenne ich noch aus der Hamburger Zeit und na ja … Der Zahn der Zeit hat genagt, aber an mir ja auch.

Sie haben sehr wenig Gepäck dabei, nur eine kleine Tasche. Warum?

Ja, ich bin doch nicht bekloppt, ich nehme nur das mit, was nötig ist: mein Rasierzeug, bisschen Parfüm, mein Haarteil, das ich mir extra noch bei Udo Walz hab machen lassen, und Bücher, falls ich mich langweile.

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Und was sind Ihre Luxusartikel?

Ein Kissen und mein Haarteil.

Wie reagieren Sie denn, wenn es mal Krach mit den anderen Campern gibt?

Alles ist möglich, es kann alles passieren. Letzte Nacht ist jemand in Berlin in der Rechtskurve gegen einen Laternenfahl gefahren und war sofort tot, aber gestern wusste er noch nicht, dass er heute tot sein würde. Alles kann halt passieren in dieser beschissenen Welt.

Wie gehen Sie denn mit der Rundumbewachung um? Es werden ja überall 24 Stunden Kameras auf Sie gerichtet sein.

Mich interessiert das nicht, ob da Kameras sind oder nicht, so ist nun mal das Spiel. Daran gewöhnt man sich. Und außerdem ist es mir lieber, wenn mich viele Kameras aufnehmen, als wenn mich gar keine aufnimmt.

Trauen Sie sich die Dschungelkrone zu?

Ich habe diese Karrieregeschichten gar nicht im Kopf. Alle sind Sieger. Ich bin schon für mich in meinem Leben der König.

Aber Sie wollen doch nicht gleich als Erster rausfliegen, oder?

Ach, das ist mir doch scheißegal. Ich habe doch schon großartige Dinge in meinem Leben erlebt, in der Hitparade, in den Charts, im Theater. Ich habe supercoole Songs geschrieben, die heute jeder in Deutschland kennt – das ist ein Geschenk.

Wird es einen Dschungelsong von Ihnen geben?

Ja, der ist sogar schon fertig. Den habe ich aber schon vor vier Jahren geschrieben.

Haben Sie schon Angebote für die Zeit nach dem Dschungel?

Ich gehe weiter mit dem Musical über Johnny Cash auf Tournee, dann bringe ich eine neue CD heraus, die schon lange in Arbeit ist. Und dann schreibe ich über dieses Dschungelerlebnis ein Buch, das in vier Wochen fertig sein wird. Es geht um die psychologischen Gesichtspunkte.

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