Liam Gallagher
© Getty Images Liam Gallagher

Liam Gallagher Gerüchte um "Oasis"-Comeback

Liam Gallagher sorgte im Netz für Spekulationen über eine Wiedervereinigung seiner ehemaligen Band "Oasis"- auch unter den prominenten Kollegen

Fünf Jahre nach der Trennung der Britpop-Band "Oasis" könnte es bald zu einer Wiedervereinigung kommen - mit einem Beitrag auf Twitter entfachte Liam Gallagher am Donnerstag (24. April) nicht nur die Hoffnung zahlreicher Fans, sondern sorgte auch bei Promis wie Casper oder Sarah Kuttner für Verwirrung.

Im 30-Minuten-Takt veröffentlichte der Jüngere der zwei Gallagher-Brüder, die bei "Oasis" für Gesang und Gitarrenklänge sorgten, die einzelnen Buchstaben des Bandnamens und beendete die Tweet-Serie mit "OASIS LG". Während viele Fans den 41-Jährigen nach mehr Informationen fragten und Gerüchte um einen Auftritt auf dem diesjährigen "Glastonbury Festival" verbreiteten, fieberte Hip-Hopper Casper ebenfalls auf der Social-Media-Plattform mit: "Bitte lass es das bedeuten, was ich mir wünsche. #reunion", twitterte er kurze Zeit nach Gallaghers Hinweis.

Liam Gallagher: "Oasis" im Jahr 1995 auf dem "Glastonbury Festival"
© instagram.com/oasis"Oasis" im Jahr 1995 auf dem "Glastonbury Festival"

Mit einem Cover des "Oasis"-Klassikers "Don't look back in anger", das der 31-Jährige auf mehreren Konzerten zum Besten gab, stellte sich Casper schon vor einiger Zeit als Fan der englischen Musikgruppe heraus. Auch Moderatorin Sarah Kuttner, die sich in ihrer neuen Talkshow "Kuttner plus Zwei" auch mit prominenten Musikern trifft, verfolgte Gallaghers Veröffentlichung gespannt mit: "Die sind schon beim "i"!!!", schrieb die 35-Jährige auf ihrer Twitter-Seite und scherzte: "Können die aber froh sein, dass der Bandname so kurz ist."

Im Jahr 2009 waren "Oasis" im Streit auseinander gegangen - Liam und Noel Gallagher sollen sich den Medienberichten zufolge nach einem Konzert geprügelt haben - und schlugen anschließend musikalisch getrennte Wege ein. Ende 2012 erklärte Noel in einer TV-Show, dass eine Wiedervereinigung nur dann zustande käme, wenn der 46-Jährige und sein Bruder pleite wären. Auch im vergangenen Jahr blieb er stur und lehnte damals laut "dailymail.co.uk" 20 Millionen Dollar (ca. 14,5 Millionen Euro) für eine Tour mit seinen Ex-Bandkollegen ab.

Vor knapp zwei Monaten hatte er dann aber auf Facebook angekündigt, dass das "Oasis"-Debüt-Album "Definitely Maybe" zum 20-jährigen Jubiläum erneut herausgegeben werden soll - ein Zeichen der Annäherung? Auch eine neue Website "voller Neuigkeiten, Pressemeldungen, Fotos und ganz viel bisher unveröffentlichtes Ton- und Bildmaterial" wurde ins Leben gerufen - die Fans wären also auf ein Comeback bestens eingestimmt.