Mad Max: Fury Road: Charlize Theron in "Mad Max: Fury Road"
© Instagram/madmaxmovie, Warner Bros. Pictures Charlize Theron in "Mad Max: Fury Road"

Mad Max: Fury Road Blockbuster mit Verstand

"Mad Max: Fury Road" war mit sechs gewonnen Oscars der große Überraschungssieger bei der diesjährigen Verleihung. GALA erklärt auch warum

"Mad Max: Fury Road" spielt in einer postapokalyptischen Wüstenlandschaft und erzählt die Geschichte von Max Rockatansky (Tom Hardy), einem überlebenden Rebellen und der Soldatin Furiosa (Charlize Theron) die beschließt, die Frauen des grausamen Herrschers Immortan Joe zu befreien. Furiosa wurde als Kind aus ihrer Heimat entführt und möchte zurück. Es ist der altbekannte Kampf von Gut gegen Böse, aber grandios neu aufgerollt. Die Handlung spielt sich komplett auf der "Fury Road" ab - einem gefährlichen Teil der Wüste, der durchquert werden muss, um das "Grüne Land" zu erreichen.

Der vierte Teil der "Mad Max"-Reihe

Der vierte Teil der Reihe des australischen Regisseurs und Drehbuchautors George Miller bewegt sich mit seiner originellen Exzentrik elegant zwischen einem Blockbuster, einem Road Movie und Art House. Jede Figur, jedes Fahrzeug, jedes noch so kleinste Detail ist überzogen - aber die Geschichte ist eine menschliche. Ein Krieg gegen ein autoritäres Regime, der aussichtslos wirkt, aber die Hoffnung, die Angst und die Wut sind zu laut, um sich der Unterdrückung zu beugen. Besonders ausgemacht wird der Streifen von seinem rasanten Tempo - bei zwei Stunden Filmdauer kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, da der Feind stets in Sichtweite ist.

Tom Hardy braucht keine Worte

Eindringlich und tatsächlich auch bewegend (und das in einem Action-Film!) ist das Schauspiel von Tom Hardy. Der Brite spielt sowohl in "The Revenant - Der Rückkehrer" als auch in "Mad Max: Fury Road", die beiden meistnominierten Filme bei den diesjährigen Oscars, zentrale Figuren. Unter der Regie von George Miller spricht Hardy nicht viel, er grummelt viel mehr unter einer Maske. Doch allein mit seinen Augen und seiner Körperhaltung schafft er es, Max glaubwürdig und vielschichtig auf die Leinwand zu bringen. Ein Rebell, ein Held, ein Einzelgänger, ein eiserner Mann, ein weicher Mann - Hardy ist all das ohne viele Worte.

"Mad Max: Fury Road" gewann sechs Oscars bei der diesjährigen Verleihung.

Von Sladjana Knezevic, Online-Redakteurin bei GALA