Devid Striesow
© Action Press Devid Striesow

Devid Striesow Als Hape Kerkeling geht er auf den Pilgerweg

In der Kinoversion des Mega-Bestsellers "Ich bin dann mal weg" ist Devid Striesow als Hape Kerkeling zu sehen. Beim GALA-Interview spricht der Schauspieler über Sinnsuchen, kleine Fluchten – und die Schattenseiten der Religion

Hape Kerkeling während einer Aufzeichnung der ZDF-Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel"
Film
Nicht nur seine Jakobsweg-Auszeit landet im Kino: Hape Kerkeling bestätigte, dass auch "Der Junge muss an die frische Luft" verfilmt wird

Schauspieler Devid Striesow, 42, sieht den Sinn des Lebens darin, "möglichst viele Momente im Hier und Jetzt so lebenswert wie möglich zu gestalten". Wenn man das schaffe, habe man "schon eine ganze Menge erreicht".

"Ich glaube nicht an Gott"

Heiligabend kommt Striesow mit der Verfilmung von Hape Kerkelings Pilger-Bestseller "Ich bin dann mal weg" in die Kinos. Seine eigene Haltung zur Spiritualität ist ambivalent: "Ich glaube nicht an Gott. Aber ich habe das Gefühl, dass es da eine große, allem übergeordnete Macht gibt." Durch seine "ostdeutsche Biografie" sei er nie mit den Glaubensformen vertraut gemacht worden, so Striesow. "Auf jeden Fall gibt es religiöse Rituale, die ich mag: Das Weihnachtsfest ist sehr schön, und auch die heilige katholische Messe ist faszinierend. Für mich die Urform von großem Theater. Religion sollte dafür sorgen, dass die Menschen sich gut fühlen. Sie sollte Kraft schenken und Geborgenheit bieten."

Devid Striesow: Am 24. Dezember läuft die von Nico Hofmann produzierte, mit Spannung erwartete Kinoversion an. Neben Devid Striesow sind unter anderem Martina Gedeck und Katharina Thalbach zu sehen. Kerkeling hatte es abgelehnt, sich selbst zu spielen.
© PRAm 24. Dezember läuft die von Nico Hofmann produzierte, mit Spannung erwartete Kinoversion an. Neben Devid Striesow sind unter anderem Martina Gedeck und Katharina Thalbach zu sehen. Kerkeling hatte es abgelehnt, sich selbst zu spielen.