Kinotipp

Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel

Eigentlich der ganz normale Wahnsinn: Mutter sein. Doch Jennifer Aniston, Kate Hudson und Julia Roberts treiben das Mutter-Dasein auf den Höhepunkt, spielen die Übermutter, die ganz Coole und die, die ihre Liebe im TV verkauft

Kinotipp: Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel

Was heißt es, Mutter zu sein? Mit einem Inder ein Kind bekommen und sich von der eigenen Mutter abschotten? Mit einer Frau verheiratet zu sein und einen Jungen zu adoptieren? Oder die fanatische Übermutter zu spielen, die ihren Jungs die Donuts von Daddy verweigert?
In Liebeskomödie "Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel" wird genau diese Frage in 119 Spielminuten und vielen lustigen und zugleich zerreißenden Momenten beantwortet.

Kinotipp: "Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel" ab dem 25. August im Kino

"Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel" ab dem 25. August im Kino

Der Film: "Mothers Day - Liebe ist kein Kinderspiel"

Dass Liebe alles andere als leicht ist und Mutter sein die letzten Nerven rauben kann, wird gleich in den ersten Filmminute bewiesen. So hat Sandy, Mutter von zwei Jungs, immer noch mit ihrer alten Liebe Henry, dem Ex-Mann und Vater ihrer Söhne, zu hadern. Für einen kurzen Moment hat sie das Gefühl, Henry würde zurückkommen, doch ganz im Gegenteil: Er hat eine Neue, die mit ihren gefühlten 20 Jahren und viel zu kurzen Höschen Sandy schnell in die Weißglut treibt. Aber Sandy scheint nicht die einzige zu sein, deren Leben von Unzufriedenheit und Zweifeln erfüllt ist. Die Schwestern Jesse und Gabi haben seit einer halben Ewigkeit keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern, die ihren Lebensstil vermutlich nicht akzeptieren würden. Das Rentner-Ehepaar ist streng konservativ und die Schwestern leben ein Leben jenseits von Gottesfurcht. Jesse hat einen Inder geheiratet, mit dem sie einen Sohn bekommen hat, und Gabi ist mit einer Frau verheiratet. Unglücklich nur, dass die Eltern nach Jahren unangekündigt vor der Tür stehen. Der alleinerziehende Bradley wiederrum versucht seit dem Tod seiner Frau als "Mister Mom" bei seinen Teenie-Töchtern zu punkten. Dass er dabei aber in ein Fettnäpfchen nach dem anderen tritt, wird ihm erst später bewusst. Auch Kristen und Zack lieben sich über alles. Doch sie würden wahrscheinlich nicht in "Mothers Day" spielen, würde es in ihrer Liebe nicht kriseln. Zack, der seit Jahren um Kristens Hand anhält, wird immer wieder von ihr versetzt. Miranda ist die einzige, die sich von der Liebe fern hält. Als berühmte Moderatorin des Home-Shopping-Kanals verkauft sie ihr Herz lieber an magische Steine.
Aber was wäre ein Muttertag mit Liebe ohne Gegenliebe, zerstrittenen Familien und einem abgelehnten Heiratsantrag? Definitiv kein Muttertag wie man ihn sich vorstellt. Deshalb gibt es nicht nur ein einziges Happy End, sondern gleich mehrere.

Die Stars: Jennifer Aniston, Julia Roberts, Kate Hudson

Die Star-Besetzung könnte kaum besser sein: (Miranda) spielt erstmals an der Seite von (Sandy) und (Jesse). Während sie konzentriert und kompetent in den Monitoren der Home-Shopping Zuschauer zu sehen ist, spielt Jennifer Aniston die Übermutter und Kate Hudson die ganz Coole. In weiteren Rollen spielen zudem (Bradley), der unbeholfene Single, (Kristen), die frühe Mutter, auf der Suche nach dem Ich, und (Henry) sowie seine junge Neue (Tina). Allesamt verkörpern sie das gar nicht so perfekte Leben einer Mutter oder einer "Mister Mom". Zusammen lachen sie, weinen sie, kämpfen sie und nehmen sich wieder in den Arm. Denn auch wenn die Liebe manchmal weh tut, versteht auch Julia Roberts, die immer nur von der Liebe in Steinen spricht, dass die echte Liebe das schönste ist, was es auf der Welt gibt.

Kinotipp: Julia Roberts spielt die Business-Frau und Großmutter Miranda

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Fazit: Ein typischer Garry Marshall Film

Der Film spiegelt genau das wieder, was man von einem Produzenten wie Garry Marshall erwartet: Eine Achterbahn der Gefühle, die mehr lustig ist, als zu Tränen rührt. Die Star-Besetzung ist großartig. Selbst Julia Roberts, die in einer eher ungewöhnlichen Rolle als Großmutter spielt, überzeugt mit ihrem Talent. Jennifer Aniston sorgt für die üblichen nervenraubenden Momente, während Kate Hudson in vielen Teilen des Films die Stimmung mit ihren Aktionen auf den Höhepunkt treibt.
Kino-Zuschauer, die lieber auf der emotionalen Schiene fahren, müssen sich allerdings gedulden. So richtig emotional wird es nämlich erst gegen Ende, wenn Jennifer Aniston ihren beiden Söhnen über den Kopf streichelt. Für alle Comedy-Liebhaber wird der Film von der ersten Minute an unterhaltsam.

Kinostart ist der 25. August 2016.

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