Ralph Fiennes als Alm-Öhi
Heute lief mir Ralph Fiennes über den Weg. Ich dachte nur: “Was ist das denn für ein Alm-Öhi-Bart?” Stellt sich heraus, dass der Haarwuchs nicht ganz freiwillig ist. “Ich habe nur zwei Tage frei bekommen und muss dann zurück zur Arbeit,” erklärte er am roten Teppich seines Films “Coriolanus”. Er ist gerade in einem Theaterstück in London zu sehen: In “The Tempest” spielt er “Prospero” und darf sich deshalb nicht rasieren. So richtig glücklich sah er aber nicht aus mit dem Bartwuchs.
Twilight-Star Anna Kendrick ist dagegen sehr zu beneiden. Sie drehte schon mit Robert Pattinson, George Clooney, Joseph Gordon-Levitt und steht gerade mit Jake Gyllenhaal vor der Kamera. Ich wollte von ihr wissen, ob ihre Freundinnen nicht total neidisch sind und sie laufend am Set besuchen wollen, um diese Sahneschnitten aus der Nähe begutachten zu können? “Meine Freundinnen benehmen sich relativ zivilisiert. Aber meine schwulen Freunde – das ist ein ganz anderes Thema,” erklärte sie lachend.

Ralph Fiennes wird auch mit Bart von seiner Schauspielkollegin Jessica Chastain in den Arm genommen.
Was kann ich noch berichten? Glenn Close spielt in “Albert Nobbs” eine Frau im 19. Jahrhundert, die sich als männlicher Butler verkleidet, um in einem Edel-Hotel in Dublin arbeiten zu können. Die Schauspielerin hat dieselbe Rolle schon auf der Bühne dargestellt. Es heißt, sie wolle gern einen Oscar dafür bekommen. Ob die Rechnung aufgeht? Andere Geschlechter spielen (Cate Blanchett) oder sich hässlich machen (Charlize Theron) funktioniert ja oft. Aber leider sind die Reaktionen auf den Film eher verhalten. Ich fand Glenn Close klasse, aber der Film selbst ist nicht so prickelnd. Wir werden sehen…
Als großer Johnny Depp-Fan war ich übrigens sehr betrübt, dass er seine Vanessa Paradis alleine nach Toronto reisen ließ. Er dreht gerade in England “Dark Shadows” mit Tim Burton und konnte deshalb nicht mitkommen. Vanessa Paradis zeigte jedoch gleich zwei Filme: den Animationsfilm “Monster in Paris” und außerdem “Café de Flore”. In einem Interview erklärte sie, Johnny habe sich nicht verändert – trotz der großen Erfolge. “Er ist derselbe Mann, der er war, als er nach Hollywood kam,” so Paradis. Das glaube ich ihr sofort. Seufz. Bring ihn bitte nächstes Mal mit!
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