Schwestern, High-Heels und nochmal Madonna

Julide Tanriverdi bloggt vom Filmfestival in Toronto

Manchmal ist mir einfach nach einer Überraschung. Deshalb suchte ich aus dem Programm den Film des polnischen Filmemachers  Pawel Pawlikowski aus, der “The Woman In the Fifth” auf Französisch gedreht hat. Und ich wurde nicht enttäuscht: Schon in den ersten fünf Minuten kam die Überraschung in Form von Ethan Hawke, der neben Kristin Scott Thomas die Hauptrolle spielt. “Ich hatte Französisch nur in der Schule. Aber das ist das großartige am Schauspielern – man kann neue Dinge lernen – wie eine neue Sprache.” Da er einen Amerikaner spielt, der nach Paris geht, um seine Tochter und Ehefrau zu treffen, ist es auch okay, dass er einen Akzent hat. Ganz schön mutig, einen Film in einer fremden Sprache zu drehen, oder?

Das große Lachthema war heute übrigens wieder Madonna. Ich berichtete gestern, dass sie sich wie eine Diva verhielt und von den freiwilligen Mitarbeitern des Festivals verlangte, ihr nicht ins Gesicht zu schauen. Sie ließ über ihre Publizistin Liz Rosenberg verlauten, dass dies nicht stimmt. Klar, so etwas denkt man sich nur aus. Für mich klingt das eher, als wäre sie “erwischt” worden… Hahaha!

Der dritte Zwilling: Elizabeth Olsen ähnelt ihren Schwestern stark.

Dafür beeindruckte mich Jennifer Garner. Sie lief den ganzen Tag in ihren Prada High Heels – und das obwohl sie mit ihrem dritten Kind schwanger ist. Ich schaffe das Festival kaum in meinen Chucks! Garner ist hier, um ihren Film “Butter” zu promoten. Darin spielt sie eine Hausfrau, die Skulpturen aus Butter herstellt und versucht einen Wettbewerb zu gewinnen. Ja, offenbar gibt es wirklich Butter-Skulpturen-Wettbewerbe – was man nicht alles lernt auf so einem Festival…!

Für die Gala habe ich übrigens Elizabeth Olsen interviewt. Muss gestehen, dass ich dachte, die Olsen wären Drillinge und nicht nur Zwillinge, als ich sie so von Nahem sah. Elizabeth ist die Dritte im Bunde und sieht ihren Schwestern sowas von ähnlich! Sie verriet mir, ihre Schwestern hätten Anna Wintour ihre Mode-Kollektion vorgeführt und sie seien dabei wahnsinnig nervös gewesen.

Und: Ich habe einen neuen Liebling! Anton Yelchin! Der 22jährige Schauspieler machte sich einen Namen in “Star Trek” und “Terminator Salvation” (und zahlreichen anderen Filmen). In Toronto zeigt er den Indie-Film “Like Crazy” – ein Hit vom Sundance-Festival. Im Interview war ich hin und weg von seinen lustigen Anekdoten und seinem Charisma. “Ja, ich bin unglaublich charmant”, lachte er und es klang kein bisschen eingebildet. Anton müssen Sie sich merken!

Die schwangere Jennifer Garner hielt auf High Heels durch.

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14.
Sep

3 Responses to “Schwestern, High-Heels und nochmal Madonna”

  1. Stefan Says:

    Durch Madonnas-Heizung in ihren Häusern ec. fließt nur Kabbalawasser 1000,-$ der Liter und ihr Klodeckel ist auch aus purem Gold und wer Madonna ins Gesicht schaut versteinert sofort vor Neid…blabla..erwischt!

  2. Tom Says:

    Conference moderator Richard Crouse, film critic for CTV’s Canada AM said…
    “I was backstage for the entire time, and I was waiting for her, and I was looking down the hall when she came in.
    She did not have a 14-person entourage, as people have reported.
    And she was friendly to everybody; there was none of this ‘turn your back, don’t look her in the eye’.
    *She (posed for) photographs, she signed autographs.
    I think this whole thing is a fabrication.”

    Also was schreibt ihr bitte für nen Scheiss!?!?? Irgendein Trashblatt schreibt was und hier wird’s nachgeplappert, als wärt ihr dabei gewesen. Lächerlich.

  3. Julide Says:

    Liebe Leser,

    ich weiss zu schätzen, dass Sie sich für Madonna einsetzen. Und Sie sind damit nicht allein! Ich traf auch in Toronto ihre Fans. Aber Fakt ist, dass es eine Beschwerde darüber gab. Wegen Sicherheitsvorkehrungen waren nur sehr wenig Menschen hinter den Kulissen zugelassen. Und ihre Aussage hat Jennifer Bell auch gegenüber gemacht. Und ich berichte nun einmal über das Getuschel während des Festivals:
    TIFF vice-president of communications and content management, Jennifer Bell, confirmed The Globe’s report that a staffer complained about the incident though was quick to add that, “If, in fact, this did occur, it flies in the face of how we operate as an organization and how we treat our staff and volunteers.”

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