Madonna macht auf Diva
Das Festival hat zahlreiche Freiwillige (zu erkennen an den orange-farbenen Tiff-T-Shirts), die zum reibungslosen Ablauf beitragen. Die meist recht jungen Leute lieben den Job, weil sie so ganz nah an die Stars heran kommen. Heute war die Aufregung besonders groß, weil Madonna ihren Film “W.E.” vorstellte. Doch die Freude erschlosch ziemlich schnell: Madonna verlangte allen Ernstes, dass sich alle Freiwilligen zur Wand drehen und sie nicht ansehen, wenn sie vorbei geht. Kein Witz! Vor lauter Ehrfurcht taten es auch tatsächlich alle. Was für ein Problem hat Madonna bloß? Nachdem sie schon in Venedig mit ihrem Geläster über Blumen negativ auffiel, nun also dieses alberne Diva-Benehmen. Sie hat jedenfalls viele Fans verloren – die Kanadier mögen es eher bescheiden.
Beim nächsten Gesprächsthema Nummer ein muss ich mich auf Kolleginnen verlassen – ich habe “es” selbst noch nicht zu Gesicht bekommen: Michael Fassbender – der übrigens mit Freundin Zoe Kravitz auf ´ner Party kuschelte – gewann für seine Darstellung in “Shame” in Venedig den Preis als bester Schauspieler. Seine hervorragenden schauspielerischen Künste waren allerdings nicht der Gesprächsstoff hier, sondern seine “Full Frontal”-Nacktszene! Offenbar waren die Frauen – aber auch die Männer – extrem beeindruckt von seiner Männlichkeit.
Jetzt bin ich aber wirklich gespannt auf den Film… Übrigens spielt Fassbender auch Carl Jung in David Cronenbergs “A Dangerous Methode” an der Seite von Viggo Mortensen, der Siegmund Freud darstellt. Viggo ist wie immer sehr beeindruckend. Er nahm für die Rolle 10 Kilo zu, damit er Freud ähnelt. Genial! Leider bekam ich ihn nicht persönlich zu Gesicht.
Dafür traf ich Seth Rogen. “Normalerweise sind meine Fans recht entspannte Leute – die meisten sind ja Kiffer. Aber hier in Toronto ist der Wahn ausgebrochen, mal einen Promi von Nahem sehen zu müssen. Daher drehen die Leute total durch und fangen an zu schreien – und ich muss sie erst einmal beruhigen”, scherzte er. Er zeigt hier gleich zwei Filme: “Take This Waltz” und “50/50″. Letzterer handelt von einem jungen Mann, der mit Krebs diagnostiziert wird. Das Drehbuch dazu wurde von Seths Kumpel Will Reiser geschrieben – der vor sechs Jahren mit der Krankheit diagnostiziert wurde. Viele Szenen sind daher autobiografisch. Reiser wird von Joseph Gordon-Levitt gespielt, Seth Rogen spielt im Grunde sich selbst als dessen Kumpel. Herausgekommen ist eine Art Buddy-Komödie mit dem Thema Krebs. Durchaus ein netter Film trotz des krassen Themas.
Tags: 50/50, a dangerous method, madonna, michael fassbender, seth rogen, shame, toronto


September 14th, 2011 at 11:53
Was soll der Sche*** über Madonna …ich hätte gerne Beweise?!
..Sie haben vergessen noch zu blogen:…das dann Madonna auch noch angeordnet hat, das die Handvoll Fans, 10m Abstand haben müssen,keine Fotos machen dürfen und Sie auf keinen Fall Autogramme gibt.
Hier der Beweis:
http://www.youtube.com/watch?v=zN9dGXdcbpk
..ähhhh!?
Kann es sein das Sie Madonna nicht leiden können und deswegen diesen Mist erfinden??!Ich kündige gleich mein Galaabo….
September 15th, 2011 at 07:30
Ihre Antowrt darauf : Das große Lachthema war heute übrigens wieder Madonna. Ich berichtete gestern, dass sie sich wie eine Diva verhielt und von den freiwilligen Mitarbeitern des Festivals verlangte, ihr nicht ins Gesicht zu schauen. Sie ließ über ihre Publizistin Liz Rosenberg verlauten, dass dies nicht stimmt. Klar, so etwas denkt man sich nur aus. Für mich klingt das eher, als wäre sie “erwischt” worden… Hahaha!
solch Reporter gehören Arbeitslos …