Wer seinem Label einen Namen gibt, mit dem Jean-Paul Sartre die gelangweilte junge Elite der französischen Sechzigerjahre beschrieb, demonstriert Verstand. Wer aus Berlin kommt und seine Mode international so bekannt machen will wie die revolutionäre "gauche caviar"-Bewegung, braucht einen Sinn für Stil. Und ungewöhnliche Ideen: 2004 veranstalteten Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl mit ihren Kaviar Gauche-Entwürfen einfach so eine Guerilla-Modenschau vor dem Pariser Kaufhaus "Colette".
Inzwischen präsentieren sie ihren elegant-extravaganten Stil mit Ankündigung Ende Januar mal wieder in ihrer Heimatstadt. "Berlin ist spannend, und die Mercedes-Benz Fashion Week gewinnt international an Bedeutung", sagt Fischer-Roehler, die mit ihrer Kollegin spätestens mit dem Gewinn des "Karstadt New Generation Award" 2007 das Nischen-Image abgelegt hat. Für ihre nächste Sommerkollektion kreierten die beiden mehr Accessoires denn je. Und die sind alles andere als langweilig.






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