Wer früher die Ateliers von Jimmy Choo besuchen wollte, musste sich im Londoner Stadtteil Knightsbridge eine schmale Treppe hochschlängeln und sich zwischen Schuhkartons ein Plätzchen suchen. Jimmy Choo war noch ein Geheimtipp von Londoner It-Girls mit einer Leidenschaft für extrem hohe Killer-Stilettos.
Heute, 15 Jahre nach der Gründung, ist die Firma ein Lifestyle-Unternehmen mit eigenen Shops, Taschen- und Duftlinien.
Gründerin Tamara Mellon, eine ehemalige Moderedakteurin, verstand als eine der Ersten, dass Schuhe Statements sein können. Und dass Sexiness vor Bequemlichkeit geht. Gemeinsam mit der Nichte des Namensgebers Jimmy Choo, eines Londoner Schuhmachers mit malaysischen Wurzeln, entwirft sie seit 1996 It-Shoes mit Glamour-Garantie. Folge: Im Mai dieses Jahres kaufte eine deutsche Investorengruppe für 570 Millionen Euro die Marke und plant die weltweite Expansion. Tamara Mellon bleibt Jimmy Choo treu. Mittlerweile hat sie auch ein eigenes Büro. Nicht mehr wie in den Anfangszeiten, als sie zwischen Paketen in einem winzigen Zimmer hauste, das auch als Lager herhalten musste ...
ML










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