"Haben Sie noch Sex, oder spielen Sie schon Golf?" - nicht nur in den Clubhäusern dieser Welt werden Witzbolde, die diesen Kalauer loslassen, mittlerweile ziemlich verständnislos angeschaut.

Hugh Grant, 49, hat Handicap sieben  ein extrem guter Wert. Es bedeutet, dass er im Schnitt nur sieben Schläge mehr braucht, als der Idealwert für den jeweiligen Platz vorgibt.
Hugh Grant, 49, hat Handicap sieben - ein extrem guter Wert. Es bedeutet, dass er im Schnitt nur sieben Schläge mehr braucht, als der Idealwert für den jeweiligen Platz vorgibt.
(Foto: © Getty Images)

Golf, ein Altherrensport? Die Zeiten sind längst vorbei. Hollywood zumindest, und zwar auch das junge Hollywood, ist schon seit Jahren voll dabei. Regelmäßig gibt es in den USA Celebrity-Charity-Turniere, bei der "American Century Celebrity Golf Championship" in Tahoe wird in diesem Sommer beispielsweise bereits zum 21. Mal eingelocht. Abschlagen, annähern, putten: Fast alle Stars haben darin Übung.

Justin Timberlake glänzt sogar mit Handicap sechs - er spielt also verdammt gut. Nicht ganz so versiert, aber ebenfalls häufig auf dem Grün anzutreffen sind unter anderen Halle Berry, Catherine Zeta-Jones, Nick Jonas, Cameron Diaz, Snoop Dogg und Shakira.

Dabei ist den meisten Stars die traditionelle Golf-Etikette herzlich egal. Etwa Bill Murray: Dass er bei einem Turnier versehentlich eine Frau in ihrem Vorgarten mit dem Ball traf - Pech. Dass er mit einem Golf-Kart betrunken durch Stockholm fuhr - Freizeitsportler-Spaß pur. Oder Owen Wilson und Woody Harrelson: Beide würden nie etwas tun, nur weil es hip ist oder die Fitness steigert. Sie leben nach dem Lustprinzip. Und dass solche Kerle golfen, spricht doch ganz klar für den Sport!

Alexander Stilcken






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