Was entwerfen Sie, wenn Sie keine Nagellacke kreieren?
Das ist sehr vielseitig. Ich habe Betten designt, auch Perlenschmuck für Mikimoto. Außerdem habe ich Illustrationen und Zeichnungen für Issey Miyake und das "L'Officiel"-Magazin gefertigt und Beauty-Linien wie "Savage Beauty" und "Jules & Jane" gegründet.
Was hat Sie dazu gebracht, sich dem Bereich Beauty zu widmen?
Ich mochte die Auswahl nicht, die es auf dem Markt gab. Ich wollte einen klaren "Chanel-Style" für die Masse: bezahlbar, aber dennoch exklusiv und vor allem funktional. Entscheidend ist für mich, dass ein Produkt oder ein Design auch noch in 20 Jahren cool sind.
Würden Sie Ihren Stil als puristisch beschreiben?
Ja, aber vielleicht mehr noch als einfach und clean. Nicht detailreich. Sogar Farben können manchmal zu viel sein. Ich mag einen einheitlichen Style und eine klare Linienführung.
Gab es eine Inspiration zu den Nagellack-Boxen? Ja, die Farbenlehre des Malers Josef Albers. Er spielte mit der Wechselwirkung von Farbe und Form. Je nachdem, wie man sie kombiniert, wirken sie gleich ganz anders.
Verstehen Sie Purismus als neuen Trend? Ich folge keinen Trends. Die Menschen besinnen sich aber wieder auf einen einfachen Lifestyle, denn die vielen Eindrücke und Einflüsse wirken ermüdend.










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