Blondinen bevorzugt? Nicht bei L’Oréal. Nur sechs der 19 aktuellen Markenbotschafterinnen des französischen Kosmetikkonzerns tragen helles Haar. Wobei sich das bei Frauen ja rasch ändern kann, zumal wenn sie bei einer Firma als Werbe-Ikonen unter Vertrag sind, deren Erfolgsgeschichte auf einem Haarfärbemittel beruht. Dieses hat einst der französische Chemieprofessor Eugène Schueller erfunden und es auf den Namen "L’Oréal" getauft. So nannte er später auch sein Unternehmen, das jetzt 100 Jahre alt wird.
Rechtzeitig zum Jubiläum hat der prominent besetzte Publicity-Pool von L’Oréal drei Neuzugänge zu verzeichnen: die Kanadierin Evangeline Lilly (die niedliche Kate Austen aus der Serie "Lost"), US-Schauspielerin Elizabeth Banks, die in dem Film "W" Präsidentengattin Laura Bush spielt, und die Inderin Freida Pinto ("Slumdog Millionär"). Was allseits als Verstärkung begrüßt wird und deshalb keineswegs für Unruhe unter den bereits Etablierten sorgt. Immerhin ist die Marke in 130 Ländern vertreten und umfasst etwa 500 Produkte.






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