Star-Visagist Aaron de Mey empfängt in einem lichten Raum: An den Wänden eine Pinnwand, auf der Fotos über Fotos geschichtet sind. Tiefrote Lippen mit schwarzen Akzenten fallen ins Auge. In der anderen Ecke ein Inspiration-Table mit Platten der Sex-Pistols, Nirvana, Fotobänden von Robert Mapplethorpe, Man Ray, Peter Lindbergh oder Sam Hawkins.
Mit seiner langen, blonden Mähne wirkt der zweiunddreißigjährige Neuseeländer eher wie ein Rockstar und nicht wie der neue Make-up-Director des Traditionshauses Lancôme. Bisher arbeitete er viel für die französische "Vogue", mit namhaften Fotografen wie Van Lamsweerde/Matadin oder Mario Sorrentino und mit Designern wie Hedi Slimane oder Rei Kawakubo.
Gala: Sie sind der neue Make-up Artistic Director bei Lancôme, was ist ihre Aufgabe?
Ich bringe dem Haus Inspiration, Kühnheit und Individualität. Gleichzeitig binde ich Lancôme wieder an seinen französischen Ursprung an, in dem ich mit meinem Make-Up einen französischen Frauen-Typ kreiere. Eine liberale, freie Frau.
Meine Vorbilder für diesen neuen Frauentyp sind Persönlichkeiten wie Marie Curie, Simone de Beauvoir oder Brigitte Bardot – jede für sich eine Ikone.










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