Mehr als 2500 Quadratmeter Teppich und sechs Kilometer Kabel wurden verlegt, 100 Spotlights installiert, 10000 Gäste geladen, Haar- und Make-up-Stylisten gebucht und hunderte Models gecastet.
Seit Wochen wird gebaut, geplant und organisiert, damit alles reibungslos klappt, wenn vom 17. bis 20. Juli die 22 Shows im Fashion-Zelt im historischen Zentrum am Bebelplatz gezeigt werden. Trotz des langen Vorlaufs erfahren die Models meist erst ein bis zwei Tage vorher, ob sie dabei sein werden. Schön sind sie alle, doch jeder Designer hat nun mal seine ganz persönlichen Vorstellungen. "Michael Michalsky setzt dieses Jahr auf starke, sexy Frauen", erklärt Session-Stylist Armin Morbach. "Sie passen perfekt zum 68er-Thema seiner neuen Kollektion."
Etwa 20 Mädchen werden pro Designer und Show in je zwei bis drei Outfits laufen. Beim Casting für die männlichen Models sind gerade kommerzielle, dabei aber markante Typen gefragt, hoch im Kurs stehen auch sportliche Abercrombie-Jungs. Dabei geht es mehr ums Image als um das große Geld: "Generell werden Laufsteg-Jobs gut bezahlt, natürlich abhängig vom Designer. Allerdings bringen Buchungen auf der Fashionweek weniger als beispielsweise ein Kampagnen-Shooting", erläutert Booker Marcus zu Solms-Wildenfels.






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