What's new? Die schönsten Frauen Hollywoods beweisen, wie raffiniert und sexy Fältchen sein können. Eine Julianne Moore oder Michelle Pfeiffer komplett geglättet? Undenkbar!
Dabei haben die Stars eine Hürde zu nehmen: Sie müssen sehr schlank sein, weil sie sonst vor der Kamera schnell unförmig wirken. In der zweiten Lebenshälfte führt das zu einer gewissen Hohlwangigkeit, die einen negativen Gesichtsausdruck zur Folge hat.
Hier gegenzusteuern, ist State of the Art: sanfte Aufpolsterung der Wangen, Unterspritzung scharfer Falten, Optimierung mit Peelings und vielleicht noch etwas Botulinumtoxin, um strenge Mundwinkel und Zornesfalten einzudämmen.
Dabei machen neue Filler Hoffnung auf haltbarere Resultate. Das Kürzel PRP (für "Platelets Rich Plasma") steht für Trombozyten aus dem Blut des Patienten, die reich an Wachstumsfaktoren sind. In Falten injiziert, regen sie das Bindegewebe wieder an. Auch Unterspritzungen mit Polymilchsäure animieren die Binnenkräfte und stimulieren die Kollagenproduktion. Das Besondere: Die körpereigenen Stoffe werden nicht abgebaut.
Die Expertin Dr. Regina Wagner, Fachärztin für Plastische Ästhetische Chirurgie, Hamburg:
Je älter das Gesicht, desto mehr dürfen Falten ausgeprägt sein. Deshalb würde ich tiefe Nasolabialfalten niemals ganz wegspritzen, weil das unnatürlich wirkt. Aber die Schärfe, die manche übrigens schon mit 30 haben, kann man herausnehmen, am besten mit Hyaluronsäure. Natürlich muss im Erstgespräch geklärt werden, ob der Patientin diese Maßnahme reicht. Wer jenseits der 50 den Effekt eines Facelifts erwartet, braucht ein Facelift.
Anti-Aging-News
Hat eine Creme im Wettbewerb gegen einen Fraxel-Laser eine Chance? Ja, bewiesen Clinique-
Forscher. Sie ließen Frauen mit sonnengealterter Haut zwölf Wochen lang das "Repairwear
Laser Focus"-Serum (30 ml, ca. 58 Euro) benutzen, eine andere Gruppe wurde mit einem 120-Joule-Laser behandelt. Resultat: Das Serum schaffte 63 Prozent der Laserleistung.
Je selbstverständlicher die ästhetische Medizin in unseren Alltag integriert wird, desto besser können Fachgremien gegen schwarze Schafe vorgehen. Eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie bringt das Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2008 auch für Privatpraxen auf den Weg - ein gutes Merkmal, um seriöse Anbieter zu erkennen.
Auch sinnvoll: Seit dem 1.4.2010 sind Filler Medizinprodukte und müssen strenge Tests durchlaufen. Fachärzte begrüßen die Einführung von Behandlungspässen, die verschiedene Filler- und Implantat-Hersteller angekündigt haben. Darin wird nach Eingriffen genau vermerkt, was benutzt wurde. Weiterbehandelnde Ärzte haben damit - auch für den Fall, dass es zu Problemen kommt - alle wichtigen Infos sofort zur Hand.










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