Sebastian Copeland und Orlando Bloom
© Getty Images Sebastian Copeland und Orlando Bloom

Sebastian Copeland Immer cool bleiben

Starfotograf und Umweltaktivist Sebastian Copeland über die perfekte Jacke für harte Winter

Eisige Temperaturen und schneidender Wind:

So ist die Welt von Sebastian Copeland. Mit waghalsigen Expeditionen unter äußerst feindlichen Bedingungen macht er auf die Folgen der Klimaveränderung aufmerksam - und bricht dabei sogar Weltrekorde, etwa den im Langstrecken-Kite-Skiing. Das war bei der Querung Grönlands.

Sebastian Copeland (45) sitzt im Aufsichtsrat der Umweltschutzorganisation "Green Cross International".
© PRSebastian Copeland (45) sitzt im Aufsichtsrat der Umweltschutzorganisation "Green Cross International".

Wie halten Sie Temperaturen von minus 60 Grad aus? Haben Sie keine Angst vor Erfrierungen?

So etwas kommt leider manchmal vor. Schlimmstenfalls kann man sogar Finger oder Fußzehen verlieren; dies ist mir jedoch nie passiert. Glücklicherweise arbeite ich seit mehreren Jahren mit Napapijri und bin damit sehr gut gerüstet für das raue Klima. Die Designer wissen, für wen sie entwerfen, denn die Marke hat sich auf Polarkleidung spezialisiert. (Napapijri = finnisch für "nördlicher Polarkreis", Anm. d. Red.)

Was ist überlebenswichtig?

Natürlich spielt die Kleidung eine zentrale Rolle. Aber vor allem das Training vorher. Ich bin regelmäßig im Fitnessstudio, praktiziere Yoga und boxe. Außerdem unternehme ich lange Wanderungen in einer mit 15 Kilo Gewichten bestückten Jacke.

Wie sollte die Kleidung beschaffen sein?

Das hängt davon ab, wo die Reise hingeht. In der Arktis ist es sehr feucht, und man braucht einen anderen Jackentyp als in der Antarktis, wo es trockener ist. Allgemein sollte die Jacke muschelartig den Körper beschützen und isolierend wirken. Nur zu wärmend darf sie nicht sein, dann verwandelt sich der Schweiß im Innern in Frost.

1. Für Eisladys: Details wie die Betonung der Taille oder ein abnehmbarer Fellkragen dominieren (in Weiß ca. 500 Euro, in Schwarz ca. 600 Euro); 2. Für Schneemänner: In den federleichten Daunensteppjacken kräftig Farbe bekennen (in Orange ca. 800 Euro, in Blau ca. 350 Euro).
© PR1. Für Eisladys: Details wie die Betonung der Taille oder ein abnehmbarer Fellkragen dominieren (in Weiß ca. 500 Euro, in Schwarz ca. 600 Euro); 2. Für Schneemänner: In den federleichten Daunensteppjacken kräftig Farbe bekennen (in Orange ca. 800 Euro, in Blau ca. 350 Euro).

Ist ihnen dabei wichtig, wie Sie aussehen?

Natürlich! Die Jacken besitzen nicht nur technische Eigenschaften und hohe Funktionalität. Sie sind auch cool. Ich gebe auch Tipps zur Produktentwicklung und fühle mich so der Marke sehr nah. Sie ist die Fashion-Sahnehaube bei allem, was ich tue.

Bringen Menschen, die bei plus zwei Grad Polarjacken tragen, Sie zum lachen?

(lacht) Na ja, ich möchte nicht als Winterjacken-Papst gelten. Gut ist, wenn jeder die Kleidung trägt, in der er sich wohlfühlt. Einige Menschen frieren eben schneller als andere. Ich bin da etwas hartgesottener.