Beauty-Tipp

Styling-Sünden: No-Gos für die Haare

Wer auf Dauer schönes und gesundes Haar haben will, der sollte sich von dem Grundsatz „Mehr ist mehr“ definitiv verabschieden. Denn Sie können Ihre Haare tatsächlich auch überpflegen. Gala.de verrät, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten

Cathy Hummels

Diese Styling-Sünden bringen Sie um Kopf und Kragen

Jede Frau träumt von einer langen, vollen Mähneauf dem Kopf. Aber die Realität sieht meistens leider anders aus. Statt Glanz und Geschmeidigkeit herrscht auf den Köpfen Spliss und Frizz. Das muss nicht sein! Wir zeigen Ihnen, welche Dinge Sie Ihren Haaren auf keinen Fall mehr antun sollten. Das richtige Haarstyling ist das A und O für schöne Haare.

Poppy Delevigne

Beauty-Tipp

Haarpflege im Sommer

01.05.2016

1. Trockenrubbeln

Nach dem Duschen rubbeln die meisten Frauen das nasse Haar mit einem Handtuch trocken. Aber was sie nicht wissen: Die sind im feuchten Zustand sehr empfindlich und können schneller abbrechen. Drücken Sie das Haar deshalb nur aus und rubbeln Sie es niemals trocken.

Falls sich hier und da etwas verknotet, dann können Sie Ihre Mähne mit schonenden Spezialbürsten wie dem Tangle Teezer oder einer Bürste mit Wildschweinborsten wieder entwirren. Arbeiten Sie sich hierbei von unten nach oben – so kann nichts abbrechen oder verfilzen.

2. Die falschen Styling-Tools

Eine der größten Styling-Sünden ist das Verwenden von alten Geräten. Deshalb sollten Sie immer darauf achten, dass Glätteisen, Lockenstab und Co. aus einem Material sind, das das Haar nicht zu sehr beschädigt. Ideal ist zum Beispiel Keramik.

Säubern Sie Ihre Styling-Tools hin und wieder. Denn Rückstände von Styling-Produkten lassen die Haare schneller fetten. Das Gleiche gilt für Ihre Haarbürste. Waschen Sie sie alle zwei Wochen mit lauwarmen Wasser und Shampoo aus. Sobald Borsten abbrechen oder kratzig werden, kann die Haarbürste getrost in den Mülleimer.

3. Weniger Pflege ist mehr

Haarkur, Conditioner, Pflegemilch und Öl – auch wenn all diese Produkte tolle Ergebnisse für Ihr Haar versprechen, ist zu viel kontraproduktiv. Trotzdem begehen viele Frauen diese Styling-Sünde. Wenn Sie Ihr Haar überpflegen, dann kann es sein, dass es an Glanz verliert und stumpf wird. Der Grund: Silikone und Weichmacher in den Produkten lagern sich auf den Haarfasern ab und lassen sie platt und glanzlos wirken.

Achten Sie beim Kauf auf Inhaltsstoffe wie die Silikone Dimethicone oder Polysiloxane. Benutzen Sie alle zwei Wochen ein Reinigungsshampoo, um alle Reste von Haarspray und Co. aus Ihren Haaren zu entfernen.

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Filmreif

Naturfreund Pflegt empfindliche Kopfhaut mit Pflanzenöl und Auszügen aus Kleeblüten: das "Haaröl" von Weleda, 50 ml, ca. 9 Euro
Rettungsdienst Die "Auffüllende Creme-Kur Schaden Löscher" mit Öl-Amla-Extrakt versiegelt feine Risse in der Haaroberfläche. Von Garnier, 300 ml, ca. 4 Euro
Big in Japan Vertreibt Schuppen: das "Anti Dandruff Soothing Cleanser"-Shampoo mit asiatischem Shiso-Extrakt. Von Shu Uemura, 400 ml, ca. 44 Euro
Orientalisch Die feinen Nussöle im Conditioner "Moisturizing Rinse" sorgen für bessere Kämmbarkeit. Von Macadamia Natural Oil, 300 ml, ca. 27 Euro

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4. Hot Stuff

Haare glätten fällt bei vielen Frauen generell unter die Kategorie Styling-Sünden. Es ist zwar kein Geheimnis, dass die Hitze das Haar schädigen kann. Bei niedriger Temperatur und in Kombination mit einem geeigneten Hitzeschutz ist das Haareglätten immerhin keine Todsünde mehr.

Brenzlig wird es erst, wenn Sie alle Styling-Tools auf höchster Stufe verwenden. Bitte nicht heißer als 200 Grad – und auch bitte nicht jeden Tag! Wer seine Mähne mit Hitze bearbeitet, muss die Haare pflegen, damit sie auch schön und gesund bleiben. Geben Sie nach dem Glätten ein Öl in die Spitzen, das schützt immerhin ein bisschen vor dem Austrocknen.

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