Halle Berry
© CoverMedia Halle Berry

Halle Berry Heißes Investment

Oscarpreisträgerin Halle Berry investierte in das 80-jährige französische Lingerie-Label Scandale

Halle Berry, 48, ist der Meinung, dass man als Promi eine richtige "Sehnsucht" verspüren muss, wenn man sich in der Modewelt einen Namen machen möchte.

Genau das hat die Schauspielerin ("Monster"s Ball") anscheinend, die in das französische Unterwäsche-Label Scandale investiert, das auch bei dem großen amerikanischen Einzelhändler Target gelauncht werden soll.

Nun ist es natürlich keine Seltenheit, dass sich Hollywood-Größen auch in anderen Bereichen versuchen und ihren Style den Massen verkaufen wollen - trotzdem ist die Grazie felsenfest davon überzeugt, eine richtige Leidenschaft für das Projekt zu haben. "Die Leute haben es getan - Ashton Kutcher, Bethenny Frankel mit Skinnygirl, Gwen Stefani mit L.A.M.B. - es hat nur einfach nicht jeder das Verlangen danach, sich auf diese Art und Weise selbstständig zu machen", erklärte die renommierte Darstellerin gegenüber "WWD'. "Man muss das wirklich tun wollen. Es ist zeitaufwendig. Man muss hart daran arbeiten. Neben der Karriere, die man bereits hat, ist es ein weiterer Job, den man, wenn man es möchte, in Angriff nimmt. Nicht jeder hat die Sehnsucht danach, das zu tun, aber ich bin gewiss nicht die Erste."

Doch ist dieser Ausflug in die Modewelt nicht der erste für die Schauspielerin, die bereits in Kampagnen von hochkarätigen Labels wie Versace und Revlon zu sehen war und sich mit dem Modemacher Michael Kors, 55, für den guten Zweck bereits zusammengetan hatte.

Für die Zweifach-Mama ist es einfach nur wesentlich, dass sich ihre Projekte authentisch anfühlen. "Ich mache das seit 25 Jahren. Mir wurde schon sehr, sehr oft angeboten, für ein Produkt zu werben, und ein großer fetter Scheck ging damit einher. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass das dem entsprach, wer ich war. Da gab es ein paar sehr bizarre Dinge - lassen Sie es mich so sagen", enthüllte sie. "Viele Jahre lang warb ich für die Marken von anderen, wie für Revlon. Ich habe mich mehr oder weniger mit Coty zusammengetan und fing an, meine eigenen Parfüms zu machen. Doch das sind nicht meine Firmen. Ich entschied mich für meine eigene Entwicklung als eine Frau und Unternehmerin. Es ist für mich an der Zeit, hinaus zu treten und ein Teil von etwas zu sein, an das ich glaube, und nicht nur einer Marke meinen Namen zu leihen."

Natürlich hält sich die Leinwand-Schönheit für genau die Richtige für den Job und plant, sexy Stücke mit funktionalem Design zu kombinieren - ihre Fans müssen sich aber keine Sorgen machen, dass die Kreationen nicht geschmackvoll aussehen werden. So lächelte Halle Berry: "Ich versuche, es niemals zu übertreiben. Man wird mich nicht mit zu vielen Schmucksteinen oder übertrieben angezogen sehen. Das ist wirklich nicht mein Stil."