Fashion Week Berlin
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Fashion Week Berlin Dresscode

Der Winter ist der natürliche Feind der Mode. Da man unter dem Schauenpublikum aber eine gute Figur machen will, hier einige Vorschläge, wie man trotz eisiger Temperaturen nicht auf modisches Glatteis gerät

Fashion Week Berlin: Das Model Mirja du Mont auf der Mercedes-Benz Fashion Week 2013.
© Getty ImagesDas Model Mirja du Mont auf der Mercedes-Benz Fashion Week 2013.

- Sitzt man in der ersten Reihe, ist es nie verkehrt, etwas vom Designer zu tragen - auch wenn es nur ein Schal ist.

- Ist man noch nicht bekannt genug für einen Platz am Laufsteg, möchte aber dennoch auffallen, bietet der Laufsteg vor dem Zelt eine gute Gelegenheit. Um den Street-Style Fotografen zu imponieren, muss man sich ins Zeug legen: Sonnenbrille bei Schneesturm, Stilettos auf vereistem Kopfsteinpflaster, Minikleid mit hauchdünnen Nylons zu Großmutters Pelz. Kalt? Zähne zusammenbeißen. Stylistin Anna Dello Russo, ein Lieblingsmotiv der Fotografen bei den internationalen Schauen, hat es einmal so formuliert: "Mir ist es egal, wo ich bin. Mir ist egal, ob es friert oder regnet. Verkauf den Look - das ist meine Philosophie."

- Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass mehr Leute den Mantel sehen werden als das, was man darunterträgt. Er sollte also was hermachen. Und im Zweifel von Acne sein. Eine Marke, bei der sich die Modewelt widerspruchslos einig ist.

Fashion Week Berlin: Schauspielerin Henriette Richter-Röhl hat sich für ein auffälliges Rot entschieden.
© Getty ImagesSchauspielerin Henriette Richter-Röhl hat sich für ein auffälliges Rot entschieden.

- Da man sowieso eine Kopfbedeckung braucht, wäre es verschenkt, auf etwas Schlichtes zu setzen. Stattdessen: Schlapphüte, Caps oder - warum eigentlich nicht? - eine Pudelmütze mit Netzschleier.

- Bonus: Die Handtasche ist entweder eine, für die andere auf der Warteliste stehen ("Du hast die Neue von Céline? I love!"). Oder - Anti-Statement - ein Rucksack von Fjällräven.

- Gutes Material ist das halbe Outfit. Ein Schal aus Kaschmir. Ein Kleid aus Seide. Und, unerlässlich dazu, eine Strumpfhose, die nicht schon beim Angucken reißt.

- Es kann durchaus vorkommen, dass man plötzlich neben jemandem steht, der den gleichen Parka/die gleichen Stiefel/ die gleiche Mütze trägt, da die Auswahl an schönen Wintersachen eben beschränkt ist und das Modepublikum gerne in den gleichen Läden einkauft. Dann: Pokerface aufsetzen und den guten Geschmack des anderen loben.

- Kräftige Farben fallen auf. Schwarz kommt jedoch nie aus der Mode und signalisiert nebenbei: Ich bin ein ernsthafter Schauenbesucher.

Fashion Week Berlin: Sabine Beil, Sophia Thomalla und Simone Thomalla präsentieren sich ganz klassisch in Schwarz.
© Getty ImagesSabine Beil, Sophia Thomalla und Simone Thomalla präsentieren sich ganz klassisch in Schwarz.

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Fashion Week Berlin: Dresscode | GALA.DE
Der Winter ist der natürliche Feind der Mode. Da man unter dem Schauenpublikum aber eine gute Figur machen will, hier einige Vorschläge, wie man trotz eisiger Temperaturen nicht auf modisches Glatteis gerät
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2013-01-16T17:06:17+0100
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