Toni Garrn

Endlich geht's richtig los

Sie eroberte die Laufstege schon als Schülerin. Nun hat Toni Garrn ihr Abi und freut sich aufs Vollzeit-Modeln

Entdeckt wurde sie während der Fußball-WM 2006

beim Public Viewing in . Heute ist , 19, als Top-Model in der ganzen Welt unterwegs, arbeitet für Labels wie Calvin Klein, Boss, Prada und Chanel. Der aktuelle Coup der Blondine: Sie ist das neue Gesicht von Versand-Gigant Otto. Gala traf die schöne Norddeutsche beim Launch des Katalogs in ihrer Heimatstadt und sprach mit ihr über Shootings, Shopping und Schule.

Bei der schönen Deutschen greift auch Modezar Karl Lagerfeld gern zu, wie hier bei der Unicef-Gala in Offenburg Anfang Juni.

Bei der schönen Deutschen greift auch Modezar Karl Lagerfeld gern zu, wie hier bei der Unicef-Gala in Offenburg Anfang Juni.

Wie ist das, sich auf einem Katalog-Cover zu sehen?

Toll! Während meiner Schulzeit habe ich mal ein Praktikum bei Otto gemacht, und schon damals hatte ich im Gefühl, dass ich dort eines Tages arbeiten würde. Allerdings direkt in der Firma und nicht als . Na ja, das hat sich jetzt anders ergeben. Auch gut!

Wo hat das Shooting stattgefunden?

In Hamburg – perfekt für mich! Ich arbeite sonst fast nie hier. Es war lustig, drei Tage lang zu Hause zu schlafen und morgens entspannt mit der U-Bahn zum Shooting zu fahren. Ausnahmezustand. Und dann hat mir auch noch meine Mutter zum ersten Mal bei der Arbeit zugeschaut. Auch eine neue Erfahrung.

Als Model müssen Sie von der Lederjacke bis zur Abendrobe alles präsentieren. Was tragen Sie privat?

Am liebsten mag ich es bequem. Aber ich trage natürlich auch gern Designerklamotten und Heels, vor allem wenn ich in bin. In Hamburg trage ich hauptsächlich Turnschuhe und Jeans. Wahrscheinlich weil ich hier zur Schule gegangen bin und die Stadt mit dieser Zeit und diesem Look verbinde.

Was tun Sie, wenn Sie zu Hause sind? Gehen Sie noch gern shoppen?

In Hamburg? Nee! In New York kann man doch viel besser einkaufen. (lacht) Hier verbringe ich lieber Zeit mit Freunden, laufe einfach entspannt durch die Stadt oder gehe joggen.

Wo kauft man in New York am besten ein?

Am liebsten bin ich in Manhattan unterwegs - obwohl Williamsburg auch ziemlich cool ist. Dort gibt’s gerade viel zu entdecken, das ist der neue grüne Kultstadtteil, in dem jetzt auch viele meiner Freunde wohnen. Für mich ist Manhattan aber faszinierender - davon bekomme ich nie genug. Aber vielleicht ändert sich das auch bald. Schließlich ziehe ich im Herbst nach New York.

Worauf freuen Sie sich dort am meisten?

Meine Freunde jeden Tag sehen zu können und endlich richtig mit dem Modeln anzufangen. Es fühlt sich nämlich nicht so an, als wäre ich seit vier Jahren im Geschäft, weil ich ja immer noch zur Schule musste. Jetzt kann es endlich richtig losgehen!

Sie lernen viele Designer und deren Mode kennen. Hätten Sie auch Ideen für Entwürfe?

Oh Gott, nein. Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Gerade auf den Schauen sehe ich so viel Verrücktes, dass ich überhaupt keine Idee hätte, wie ich das noch toppen könnte. Jedesmal frage ich mich, wie die Designer auf ihre Ideen kommen - zum Beispiel eine Pistole unter den Absatz zu kleben. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass es nichts mehr gibt, was es nicht gibt.

Hannah Thiemig

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