Nachdem die kleine Schwester Ihrer Königlichen Hoheit Catherine Mountbatten-Windsor mit dem Anhängsel von Modalu gesichtet wurde, begann der Hype: Über eine Million Besucher klickten sich auf die Website - Total-Ausverkauf! Als Dank an Miss Middleton, Großbritanniens neue Stil-Ikone, wurde die Tasche von "Bristol" in "Pippa" umbenannt (ca. 170 Euro).
1950 entworfen, wurde die lässige Gucci-Tasche schnell zum Lieblingsaccessoire der ehemaligen First Lady Jacqueline Kennedy Onassis. Und bekam so ihren Namen. Mittlerweile wird das Original-Modell nur noch bei Auktionen versteigert. Dafür gibt es seit zwei Jahren die "New Jackie", eine moderne Überarbeitung des Klassikers (ca. 7500 Euro).
Einmal Muse sein - für Supermodel Jessica Stam ging dieser Traum in Erfüllung. Sie inspirierte US-Designer Marc Jacobs so sehr, dass dieser eine seiner Taschen nach dem kanadischen Victoria's-Secret-Engel benannte. Die Stam Bag ist seit Ende 2005 auf dem Markt, es gibt sie in den Versionen Classic, Mini und Little: Berühmte Fans sind u. a. Nicky Hilton und Kate Beckinsale (ca. 1300 Euro).
Während der Pariser Cézanne-Ausstellung im September 1995 überreichte Bernadette Chirac, die Frau des damaligen Präsidenten Jacques Chirac, Lady Diana die Dior-Tasche als Gastgeschenk. Diese gefiel der Prinzessin so gut, dass sie gleich alle verfügbaren Modelle bestellte. Ein Jahr später wurde der Taschenname dann offiziell: "Lady Di(or)" (ca. 2300 Euro).
Brigitte Bardot war nicht nur Namenspatin, sondern vergangenes Jahr auch am Entstehungsprozess der B.B. Bag von Lancel beteiligt. Die Form der Tasche ist eine Liebeserklärung an die sexy Kurven der französischen Filmgöttin und Tierschützerin. "Sie sieht aus wie ich mit Schmollmund", so Le Bardot. Das Besondere: Es wurden keine tierischen Materialien verwendet, nur Tweed und Alcantara (ca. 720 Euro).
Sofia Coppola (SC), Regisseurin und Tochter von Francis Ford Coppola, sagte einmal: "Ich hatte eine Idee, konnte aber nicht finden, was ich suchte." Das Thema? Die-eine-oder-keine-Tasche. Eigentlich wollte Sofia Coppola sich 2009 beim Besuch der Louis-Vuitton-Fabrik im französischen Asnières einfach nur ein individuelles Modell anfertigen lassen, doch heraus kam eine komplette SC-Taschen- und Schuhkollektion in Zusammenarbeit mit LV. Gut gelaufen (ca. 2960 Euro)!
Jane Birkin traf Jean-Louis Dumas, Chef des Luxus-Labels Hermès, Anfang der 80er-Jahre auf einem Flug. Die Schauspielerin suchte damals nach einer praktischen Tasche. Dumas skizzierte ein Modell auf einer Serviette: eine Ledertasche, angelehnt an die Kelly Bag von Hermès (benannt nach Grace Kelly), nur größer und geräumiger. Madame Birkin schwebte auf Wolke sieben. Die Birkin Bag kam 1984 auf den Markt und schlug ein wie eine Bombe. Größter Fan: Victoria Beckham. Sie soll eine Sammlung im Wert von 1,7 Millionen Euro besitzen. Übrigens: Die Wartezeit auf die in etwa 18 Stunden handgefertigte Tasche beträgt stolze sechs Monate (ab ca. 4500 Euro)!
Alexa Chung, britisches It-Girl, Model und Moderatorin, wurde mit der Elkington Bag von Mulberry gesichtet. Chefdesignerin Emma Hill sah das Foto und verpasste dem Design-Klassiker prompt ein neues Gesicht: Geboren war die Alexa Bag, die es in den Größen Mini, Classic und Oversize gibt. 2009 führte der Launch der Tasche zu Haben-wollen-Wartelisten mit mehr als 9000 Fans (über mytheresa.com, ab ca. 980 Euro).