Rihanna

Manche nennen es Mode

Rihanna testet dieser Tage die Grenzen des guten Fashion-Geschmacks. Ihr Mentor Jay-Z findet's nicht mehr lustig und hat ihr einen Aufpasser besorgt

Rihanna

Big Brother is watching you, Rihanna

– und ihm gefällt gar nicht, was er da sieht. Rapper Jay-Z, Künstlervater und Mentor der 21-jährigen R'n'BSängerin aus Barbados, ist richtig sauer: Seit der Trennung von Chris Brown im Februar geht die einst süß-unschuldige Maus ab wie Schmidts Katze: Party, Party, Party, Flirt, Paparazzi-Streit und wieder Party. Und dazu noch diese Outfits – weniger Stoff geht kaum noch.

Rihanna läuft von einem Fashiondesaster zum anderen.

Rihanna läuft von einem Fashiondesaster zum anderen.

Kürzlich sorgte RiRi für einen Riesenskandal, als sie in Minirock und grünem BH in eine italienische Kirche gestöckelt kam und erst in letzter Minute ihre nackte Haut mit einer Tischdecke entschärfte. Das war nur Tage, bevor sie in Paris während der Haute-Couture-Schauen jeden Tag für eine kleine französische (Mode-)Revolution sorgte. "Jay-Z ist außer sich", heißt es aus Kreisen des Rappers, "er hat Angst, dass Rihanna mit solchen Auftritten ihre Karriere aufs Spiel setzt."

Fashion-Looks

Der Style von Rihanna

Als wäre sie geradewegs aus dem Bett ihres Freundes gekrochen, zeigt sich Rihanna mit Boyfriend-Jeans, weitem Herrenhemd und Heels im Puschel-Look.
Na, dann gute Nacht... Im Seiden-Pyjama, BH und puscheligen Hausschuh-Heels sieht Rihanna bei einem nächtlichen Trip durch New York mit Drink in der Hand eher so aus, als würde sie geradewegs ins Bett wanken.
Das pastellige, florale Sommerkleid, das Rihanna bei einem Dinner in New York trägt, könnte auch glatt als Negligé durchgehen.
Das transparente Samt-Kleid zeigt mehr, als es verhüllt und wäre für eine verführerische Nacht zwischen den Laken bestens geeignet.

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Freunde über Jay-Z: "Er ist sauer, weil sie ihre Karriere riskiert".

Freunde über Jay-Z: "Er ist sauer, weil sie ihre Karriere riskiert".

Der Herr selbst hat auch etwas zu verlieren: Viel Herz, Zeit und eine nicht ganz unwesentliche Summe Geld investierte er schon in das Mädchen. 2004 hatte er sie entdeckt, bei seinem Plattenlabel Def Jam unter Vertrag genommen und 2007 ihre Megahitsingle "Umbrella" produziert.

Inzwischen hat die Sängerin zwölf Millionen Platten verkauft und fünf Nummer-eins-Hits in den amerikanischen Charts platziert. Natürlich will Jay-Z als ihr Boss nicht riskieren, dass der Zögling sich irgendwo in der wilden Welt des Ruhms verliert und über all dem Party- und Fashion-Jetset ganz das Singen vergisst. Und so hat er nun einen Bodyguard angeheuert, der ein bisschen auf die Kleine aufpassen soll - als Rihannas private Fashion-Police sozusagen.

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