Padberg + Schick

Alles auf Glamour

Clemens Schick und Eva Padberg präsentieren immer ein erstklassiges Styling. Lässt Stil sich erlernen? GALA wollte es genau wissen

Eva Padberg und Clemens Schick

Eva Padberg und Clemens Schick

Man kennt ihn als Fiesling aus dem James-Bond-Film "Casino Royale"

: Für Gala räkelte sich Clemens Schick, 35, mit Eva Padberg, 28, zwischen Jetons in der Spielbank Hamburg. Seit dem 23. April sind beide gemeinsam in der Krimiserie "Unschuldig" auf ProSieben zu sehen: Schick als Ermittler Marco Lorenz, Padberg in der Rolle eines Models, das eine Kollegin verrät.

Fotoshooting

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Ganz schön schick, Herr Schick
Clemens in Gucci und Eva in Prada
Schick trifft cool: Boss Black
Clemens' Anzug ist von "Salvatore Ferragamo", Eva kleidet sich in Louis Vuitton

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Gala: Haben Sie schon mal gezockt?

Clemens Schick: Nicht im Casino, nur beim Dreh von James Bond. Aber ich pokere gern mit Kollegen um ein paar Cent.

Gala: Sind Sie also wirklich zwei Unschuldslämmchen?

Eva Padberg: Ich tue manchmal so …(lacht) Clemens Schick: Ich nicht. Eva Padberg: Komm doch jetzt mit deiner Klostergeschichte! Clemens Schick: Nur weil ich mal in einem Kloster war, bin ich längst nicht unschuldig. Ich gehe gern über Grenzen (grinst).

Gala: Als Marco Lorenz scheinen Sie modisch nicht sehr wagemutig: T-Shirt, Lederjacke, Jeans. Wie viel Einfluss hatten Sie auf Ihre Kleidung in der Serie?

Clemens Schick: Jede Menge. Marco Lorenz braucht nur Stiefel, Jeans und sein Motorrad - wenn er 200 Jahre früher gelebt hätte, wäre er Cowboy gewesen. Wir haben mal probiert, ihn in einen Anzug zu stecken. Das hat nicht funktioniert.

Eva Padberg: Kleid, ca. 1550 Euro und Schuhe, ca. 570 Euro, beides von Prada; Armband von Burberry Prorsum, ca. 960 Euro; Strümp

Eva Padberg: Kleid, ca. 1550 Euro und Schuhe, ca. 570 Euro, beides von Prada; Armband von Burberry Prorsum, ca. 960 Euro; Strümpfe: Prada

Gala: Sie wurden 2006 vom Männermagazin "GQ" zum "Mann des Jahres" in der Kategorie Stil gewählt. Macht Sie das stolz?

Clemens Schick: Ich war schon geschmeichelt, aber man darf das nicht zu ernst nehmen. Ich dachte danach nicht, dass mein Stil jetzt plötzlich besonders ist. Eva Padberg: Dabei ist dein Stil echt cool – einfach und doch lässig. Man will nicht auf einen Blick erkennen, dass ein Mann stundenlang vorm Kleiderschrank überlegt hat, welches T-Shirt er anziehen soll.

Gala: Tun Sie das denn?

Clemens Schick: Nein. Sie können mich morgen früh überraschen, in einer Woche, in zwei Wochen – ich werde das anhaben, was ich jetzt trage. Vielleicht mal in Turnschuhen.

Clemens Schick: Sakko, ca. 1670 Euro, Hemd, ca. 620 Euro, Hose, ca. 720 Euro und Schuhe, ca. 510 Euro, alles von Gucci; Tasche v

Clemens Schick: Sakko, ca. 1670 Euro, Hemd, ca. 620 Euro, Hose, ca. 720 Euro und Schuhe, ca. 510 Euro, alles von Gucci; Tasche von Louis Vuitton

Gala: Haben Sie privat mehr im Kleiderschrank?

Clemens Schick: Eigentlich nicht. Ich laufe immer so rum; wenn es kälter ist, ziehe ich eine Bomberjacke an. Nur zum Ausgehen trage ich gern einen Anzug.

Gala: Waren Sie Ihrem Stil immer treu?

Clemens Schick: Bis ich 15 war, habe ich gedacht, Jeans stehen mir nicht - und bin in Cordhosen rumgelaufen. Nur Mützen habe ich schon immer gern getragen, das hat sich bis heute nicht geändert. Eva Padberg: Ich war früher Marusha-Fan. Zwar hatte ich keine grünen Augenbrauen, aber ich trug Zöpfe und kurze Raver- Jäckchen wie sie. Alles sehr bunt.

Gala: Kann man Stil erlernen?

Clemens Schick: Ich glaube, es ist immer gut, wenn man Talent hat (grinst). Auf jeden Fall ist Stil keine Frage des Geldes. Meine Schwester war Punk, ich habe das geliebt, den Irokesenschnitt bei ihren Freunden. Ich finde, dass viele Punks mehr Stil haben als jemand in Anzug und Krawatte, der meint, er sieht damit automatisch gut aus.

Gala: Eigentlich haben Sie doch nichts gegen Anzüge.

Clemens Schick: Stimmt, abends finde ich einen klassischen Smoking mit weißem Hemd und schwarzer Fliege super. Beim Shooting hatte ich einen Nadelstreifenanzug an, das hatte etwas von Al Capone.

Gala: Waren Sie schon mal overdressed?

Clemens Schick: Eher im Gegenteil. Neulich bin ich mit meinem Phaeton über die Autobahn gebrettert und habe dann an einer Raststätte zu Mittag gegessen. Ich trug Jeans, weiße Turnschuhe, Bomberjacke, Mütze und Sonnenbrille. Plötzlich hielt die Polizei an: Die haben eine halbe Stunde lang meinen Führerschein kontrolliert, weil die nicht geglaubt haben, dass das mein Wagen ist. Im Anzug wäre mir das nicht passiert.

Gala: Werfen Sie sich für ein Date in Schale?

Clemens Schick: Klar will ich dann schicker als sonst aussehen. Aber meistens merke ich, dass ich mich so nicht wohlfühle - und entscheide mich fünf Minuten, bevor ich gehe, doch wieder für die Jeans.

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