Fashion Week Berlin
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Fashion Week Berlin Fabelhafte Mode

Von edel bis Esprit: Die Herbst/Wintermode 2013 von Labels wie Marcel Ostertag, Schumacher, Laurèl und Hugo lockte viele Stars zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Fashion Week Berlin: Designerin Dorothee Schumacher zeigt sich erleichtert nach der Show mit ihren Models.
© Getty ImagesDesignerin Dorothee Schumacher zeigt sich erleichtert nach der Show mit ihren Models.

Furioser Start in den Donnerstag (17. Januar) um 10 Uhr mit der Schumacher-Show. Die Designerin aus Mannheim trifft mit ihrem Stil den Geschmack von Schauspielerinnen wie Nora von Waldstätten, Dennenesch Zoudé und Natalia Wörner. Und auch die Fachpresse ist sich einig, dass die Schnittkunst, die Materialien und die Farbgebung vom Feinsten sind. Unter dem Motto "Every rose has its thorn" hat Dorothee Schumacher für die kalte Jahreszeit 2013/14 bombastische Glitzer-Accessoires zu schlichten Stücken als Eye-Catcher designt. "Die Rose, so wunderschön, sinnlich und facettenreich, kann unglaublich zart und fragil sein, denn sie hat ihren Dorn, der sie schützt", erläutert sie. "Sie entspricht meinem Bild moderner Frauen. Doch ihr Stachel kann auch gefährlich werden – nehmen wir es als charmante Warnung."

Weiß, Schwarz, Gold und der Bubikragen - so stimmten sich Promis wie Judith Rakers und Bibiana Beglau auf die Schau des Labels Rena Lange ein. Creative-Director Karsten Fielitz zeigte nach über vier Jahren beim Luxusmode-Unternehmen seine finale Kollektion, er verlässt das Münchner Label Ende Januar.

Großes Hallo, als zur Show von Laurèl der Becker-Clan mit Barbara, Noah und Lilly auftauchte. Auch Joseph Fiennes und seine bildschöne Frau Maria Dolores Diéguez saßen in der ersten Reihe - mit Franzi Knuppe, Cosma-Shiva Hagen, Elisa Schmidt (Sängerin Femme Schmidt), Simone Thomalla, Mirja du Mont, Gerit Kling und Mariella Ahrens. Sogar die hochschwangere Jana Ina Zarella kam mit ihrem Mann Giovanni exklusiv nur zu Laurèl. Josephine de la Baume (Sängerin der Band Singtank und Frau des Produzenten Mark Ronson) rockte später die After-Show-Party des Modelabels.

"Meet me in Scotland Darling" hatte der Designer Marcel Ostertag (siehe Foto oben links) sein Defilé genannt, bei dem Schottenkaros mit wilden Prints kombiniert wurden. Das Styling der Haare war mit bunten Extensions grungig verstrubbelt, das Make-up betonte die Augen und den Mund intensiv. Gelungener Show-Effekt: Marcel Ostertag selbst lief in Paillettenjacke, Transparentbluse und Strumpfhose selbst gekonnt über den Laufsteg. Sein Vollbart bildete einen besonderen Kontrast zum Outfit, was mit viel Beifall goutiert wurde.

Bei Michael Sontags herrlich minimalistischen Kleidern kamen die Overknee-Stiefel ganz groß raus: Deren Reißverschluss wurde offen gelassen, so dass sie sich stauchten und fast märchenhaft wirkten, insondere in Glitzer.

Fashion Week Berlin: Glamouröser Schauenabschluss am Donnerstag mit "Hugo".
© Getty ImagesGlamouröser Schauenabschluss am Donnerstag mit "Hugo".

Für Viele war die Show von Designer Guido Maria Kretschmer abends ein Muss, der sich für die Kollektion "Opaki" von eben jenem Tier und afrikanischen Naturerlebnissen inspirieren ließ und mit "Högl"-Schuhen kooperiert hatte. Ein fabelhafter Modegenuss für seine Fans.

Offsite in den Opernwerkstätten Berlin feierte "Hugo by Hugo Boss" sein 20-jähriges Jubiläum mit der Show "Reflektion" mit 30 internationalen Models auf dem Laufsteg. 800 Gäste aus Presse, Handel, Gesellschaft und Prominenz waren geladen, um die Mens- und Womenswear-Kollektion anzuschauen.

Am heutigen Freitag finden noch bis abends Schauen statt - und dann heißt es wieder: Bis zur nächsten Mercedes-Benz Fashion Week im Sommer 2013 in Berlin.

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