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Fashion Week Berlin Der Look der Lyrik

Ein Münchner Kaschmir-Label bringt in Berlin Worte auf den Laufsteg. Gala-Fashion-Director Marcus Luft im Gespräch mit Allude-Chefin Andrea Karg

Zur Präsentation der Herbstkollektion in Berlin las Schauspieler Axel Milberg Lyrik von Albert Ostermaier. Die Idee: eine neue Verbindung von Text und Textil. Gala fragte Allude-Chefin Andrea Karg nach den Hintergründen.

Kaschmir war schon immer das Lieblingsmaterial der Designerin Andrea Karg.
© PRKaschmir war schon immer das Lieblingsmaterial der Designerin Andrea Karg.

Ihre Show war Gesprächsthema in der Modeszene. Sind Sie zufrieden mit den Reaktionen?

Ja, denn wir sind einen mutigen Weg gegangen. Fashion, Lyrik und Musik auf dem Laufsteg zusammenzubringen war ein neues Konzept - umso mehr haben wir uns über den Erfolg gefreut.

Warum ging Allude diesen Weg?

Wir sollten einfach mal was anderes machen. Unser Anspruch an die Kollektion sollte sich in der Inszenierung der Show widerspiegeln. Es war uns einfach zu wenig, nur Musik aneinanderzureihen.

Worauf sollte man sich als Designerin derzeit konzentrieren?

Authentizität! Es ist unser Anspruch, das unser Strick die Frauen schöner machen soll.

Wieviel Klassik steckt in Allude? Wieviel High-Fashion?

In unserer Klassik steckt so viel High-Fashion, dass sie nicht langweilig wirkt, und in unseren High-Fashion-Looks so viel Klassik, dass sie tragbar sind (lacht).

Markus Luft

Action! Hinter den Kullisen der Allude-Show während der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin.
© PRAction! Hinter den Kullisen der Allude-Show während der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin.