Carla Bruni Das kommt ihr nicht auf die Tüte

Frankreichs Première Dame Carla Bruni ist sauer: Die Modefirma "Pardon!" hat ein Nacktfoto des Ex-Models auf seine Einkaufstaschen drucken lassen

Update vom 19. Dezember:

Die Firstlady Carla Bruni erhält von der Modekette "Pardon!" 40.000 Euro Schadenersatz. Wie die französische Website "purepeople.com" berichtet, darf Pardon! die Taschen mit Brunis Nacktfoto nicht weiter vertreiben.

Einmal mehr wird Frankreichs Première Dame Carla Bruni von ihrem alten Leben eingeholt: Das Modehaus "Pardon" hat seine Einkaufstüten mit einem Nacktbild des Ex-Models aus dem Jahr 1993 bedrucken lassen. Daneben prangt der Spruch "Mein Kerl hätte mir etwas von Pardon kaufen sollen". Das Foto war erst im April diesen Jahres für spektakuläre 60.000 Euro im Auktionshaus "Christie's" versteigert worden.

Wie "vogue.co.uk" berichtet, findet die Leinentasche in Frankreich reißenden Absatz und wird inzwischen auch über die Landesgrenzen hinaus stark nachgefragt. Carla Bruni ist darüber gar nicht erfreut und hat das Label verklagt. Per einstweiliger Verfügung will sie den Vertrieb stoppen lassen. "Wir verlangen 125.000 Euro Schadensersatz, da dieser Artikel eine unmoralische Attacke gegen ihre Ehe darstellt", erklärte Brunis Anwalt Thierry Herzog zudem am Samstag gegenüber dem "Daily Telegraph".

Ob Carla Bruni mit ihrer Klage mehr Erfolg haben wird als zuletzt ihr Ehemann Nicolas Sarkozy, bleibt abzuwarten: Der hatte versucht, den Verkauf einer Voodoo-Puppe mit seinem Gesicht zu verhindern - vergeblich.

gsc