Brautkleid

Wie finde ich mein Kleid?

Träumen ist leicht, shoppen dagegen schwer - zumindest, wenn's um die eigene Hochzeit geht. GALA wedding zeigt den Weg zum perfekten Brautkleid

Wie finde ich mein Kleid?

Wie finde ich mein Kleid?

Das perfekte Kleid finden ist eine Herausforderung

Das perfekte Brautkleid zu finden ist eine große Herausforderung.

Soeben hat Ihr Liebster Ihnen einen Antrag gemacht?

Perfekt. Legen Sie los, es ist nie zu früh für das Brautkleid-Shopping. Idealerweise beginnen Sie acht bis neun Monate vor der Hochzeit mit der Suche, Maßanfertigungen zum Beispiel können bis zu sechs Monate dauern. Fast alle Brautmodengeschäfte lassen sich nur mit einem Termin besuchen, buchen Sie also rechtzeitig. Für den besten Service wählen Sie einen Zeitpunkt während der Woche vormittags, da ist es meistens ruhiger, und die Beraterin ist nur für Sie da.

Wie soll es aussehen? Bevor Sie lossprinten, sollten Sie die wichtigsten Eckpunkte klären, denn nichts wirkt so deplatziert wie eine Braut im pompösen Ballkleid am weißen Strand von Bali. Beginnen Sie also Ihre Suche mit den Basisinformationen: Klima, Location, Stil. Generell gilt: Bodenlange, voluminöse Kleider passen am besten in die Kirche, Strandhochzeiten verlangen nach simplem Design und leichten Stoffen (Organza, Seidentüll), der Landhausstil wird durch Spitze und Stickereien perfekt. Nur bei coolen City-Hochzeiten ist (fast) jede Extravaganz erlaubt.

Erst durch Accessoires und maßgenaue Änderungen wird das Kleid perfekt

Erst durch Accessoires und maßgenaue Änderungen wird das Kleid perfekt.

Vorbereitung ist alles Begeben Sie sich auf Recherche im Internet, blättern Sie durch Zeitschriften und Kataloge, um eine Vorstellung davon zu bekommen, was Sie wollen. Nehmen Sie die Ausrisse mit zum Shopping, oder fertigen Sie eine Collage an mit Details, die Ihnen besonders gefallen. Ihr erster Termin steht kurz bevor? Rollen Sie nicht einfach so aus dem Bett, ein leichtes Make-up sollte schon sein - denn egal, wie zauberhaft das Modell ist, als zerzauster Struwwelpeter werden Sie sich in kein Kleid verlieben.

Weniger ist mehr Zu viele Meinungen überfordern leicht, also nicht mit der ganzen Clique anreisen. Beschränken Sie Ihre Begleitung auf maximal zwei Personen, und denen sollten Sie ein ehrliches Urteil zutrauen. Besuchen Sie nicht mehr als vier Shops, und informieren Sie sich vorher, wer die von Ihnen bevorzugten Designer führt. Planen Sie ruhig einen Lunch zwischendurch ein, schließlich soll das Ganze nicht nur Stress sein, sondern Spaß machen.

Kleid von Star-Designerin Vera Wang "Im Trend liegt alles was Romantik, jugendlichen Charme und Weiblichkeit versprüht"

Kleid von Star-Designerin Vera Wang "Im Trend liegt alles was Romantik, jugendlichen Charme und Weiblichkeit versprüht".

Sexy-Dessous für die Hochzeitsnacht (Set von Agent Provocateur)

Sexy-Dessous für die Hochzeitsnacht (Set von Agent Provocateur).

Setzen Sie sich ein Limit Ihr Budget beträgt 1000 Euro? Fragen Sie rechtzeitig nach dem Preis, denn nichts ist frustrierender, als in einem schönen Kleid zu stecken und erst hinterher zu erfahren, dass man es sich nicht leisten kann. Und denken Sie daran: Im Preis des Kleides sind die Änderungen meist nicht enthalten, auch Accessoires wollen noch gekauft werden. Sie haben nicht viel Geld zur Verfügung? Seien Sie vorsichtig mit glänzenden Stoffen wie Satin, schlechte Qualität erkennt man hier sofort. Entscheiden Sie sich lieber für matte Textilien wie Chiffon, oder schauen Sie nach Abendkleidern, die sind meist günstiger.

Wann ist es "mein Kleid"? Die einfachste Formel lautet: Wenn Sie sich gut fühlen. Bleiben Sie Ihrem persönlichen Stil treu, wählen Sie ein Kleid, das eine Fortführung dessen ist, was Sie täglich tragen. Fragen Sie Ihre Freunde, welche Looks sie besonders an Ihnen mögen. Wenn Sie Ihren Stil und Ihren Körper kennen, sind Sie auf der sicheren Seite. Und denken Sie praktisch: In einem Kleid, das schon nach wenigen Minuten zwickt, werden Sie sich auch an Ihrem großen Tag nicht wohlfühlen.

Das passt! Kleid gefunden? Dann folgt jetzt die Kür: Es wird angepasst. Sparen sollten Sie hierbei nicht, maßgenaue Änderungen sind entscheidend dafür, wie das Kleid an Ihnen wirkt. Die letzte Anprobe findet meist sechs Wochen vor der Hochzeit statt. Unbedingt Schuhe mitbringen, ohne die exakte Absatzhöhe kann das Kleid nicht ordentlich gekürzt werden.

Schleier – ja oder nein? Eins steht fest – aus diesem Stoff sind Mädchenträume gemacht. Auch wenn Sie sich vorgenommen haben, keinen Schleier zu tragen: Probieren Sie es einfach mal aus! Nichts verleiht einer Braut mehr Würde als das sanfte Spiel aus Tüll und Licht. Generell gilt: Je förmlicher und eleganter Ihr Kleid und der Stil der Hochzeit sind, desto länger darf der Schleier sein. Sollten Sie wirklich auf den Tüll verzichten: Tiaren oder romantische Blumenkränze sind eine wunderbare Alternative.

Auf die Höhe kommt es an (Schuhe von Rainbow Couture)

Auf die Höhe kommt es an (Schuhe von Rainbow Couture).

Nicht zu hoch hinaus Egal, wie heiß die neuen Louboutin- Heels auch sein mögen, hier geht es nicht (nur) um den Look. Kaufen Sie keine Schuhe, die schon nach kurzer Zeit unbequem werden, und entscheiden Sie sich für eine Absatzhöhe, die Sie gewohnt sind. Auch der Untergrund der Location sollte beachtet werden, Pfennigabsätze sind für Rasen ungeeignet. Wichtig: Laufen Sie die Schuhe vor der Hochzeit unbedingt ein!

Wie viele Accessoires dürfen es denn sein? Die Accessoires sollen Ihren Look abrunden, nicht überladen. Setzen Sie lieber einzelne Akzente: Ausdrucksstarke Ohrringe lenken den Blick auf Ihr Gesicht, eine lange Kette streckt Ihren Oberkörper. Andere Ringe als Ihr Ehering sind an diesem Tag tabu! Eine Clutch ist zwar nicht notwendig, hilft aber, kleine Helfer wie Taschentuch oder Minzdragees hübsch zu verpacken.

Nicole Urbschat

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