Uma Thurman
© Getty Uma Thurman

Uma Thurman Streit vor Gericht

Ihre Zusammenarbeit war äußerst erfolgreich, doch nun wird es unschön zwischen Uma Thurman und dem Kosmetikriesen Lancôme. Man streitet vor Gericht. Worum? Natürlich um viel Geld

Ziemlich genau acht Jahre ist er her, der Deal zwischen dem Kosmetikriesen Lancôme und Uma Thurman. Bis 2005 warb die Schauspielerin mit ihrem schönen Gesicht für das Unternehmen. Doch jetzt gibt es Ärger zwischen den ehemaligen Partnern: Jüngst forderte Thurman von Lancôme eine Million Dollar, weil der Konzern nach Vertragsende weiter mit ihrem Gesicht für seine Kosmetik geworben haben soll - und zwar auf asiatischen Websites und Reklameflächen in Kanada.

Lancôme ist zu einem Schuldeingeständnis nicht bereit und zieht nun gegen die Forderungen des "Kill-Bill"-Stars vor Gericht. In einer offiziellen Stellungnahme heißt es: "Die Verwendung von Frau Thurmans Gesicht nach Vertragsende (...) geschah weder absichtlich noch vorsätzlich." Thurmans Anwalt Bertram Fields äußerte sich über den schritt des Kosmetikkonzerns auf businessweek.com überrascht: "Ich dachte, wir einigen uns in diesem Fall gütlich. Aber ich schätze, die Franzosen haben sich zu einem Präventivschlag entschlossen."

So unschön der juristische Weg auch sein mag, Fields gibt sich kämpferisch: "Ich bin froh, dass eine Jury in diesem Fall entscheiden wird. Lancôme hat enorm von der Zusammenarbeit mit Uma Thurman profitiert, nachdem der Vertag ausgelaufen war. Und eine Million Dollar sind da gar nichts." Während Lancôme davon spricht, dass "Dritte" ohne Wissen des Konzerns mit Gesicht und Namen von Thurman geworben hätten, betont Anwalt Fields, dass Lancôme auch auf seiner eigenen Website weiterhin mit dem Star geworben habe. Wer da flunkert, wird nun die Jury kären müssen.

gsc