Die schräge Sängerin gibt sich sehr viel Mühe, um in Lady Gagas Riege aufzusteigen. Diesmal auf dem Programm: Eine Mischung zwischen Tiger Lily und Roccoco-Lady.
Die üppige Frontfrau der amerikanische Postpunk-Band "The Gossip" erinnert optisch zwar eher an eine Comicfigur, aber bei den Pariser Prêt-à-Porter-Schauen saß sie bei allen wichtigen Designern in der ersten Reihe. Das britische Musikmagazin "New Musical Express" kürte sie einst zur "Queen of Cool". Dabei provoziert Beth Ditto mit politischen Aussagen genauso wie mit ihrem Look: Abrasierte Augenbrauen, XXL-Lidstrich, knallenge Kleidchen und gerne auch mal ein Strip auf der Bühne.
Das Phänomen überhaupt. Keiner konnte in den vergangen Jahren mit so einer bizarren Optik derart punkten und die Massen begeistern und zwar weltweit.
Schon lange bleibt sie ihrem gewagten Haarstyling treu und findet schon Nachahmerinnen. It-Girl Alice Dellal liebt ihre punkige, rasierte Seite und die wunderschönen langen blonden Locken auf der anderen Seite. Die Augen werden immer dick mit schwarzem Kajalstift umrandet und gerne wird noch Tribal-Schmuck durchs Ohr getrieben - fertig ist Alice Dellals Look.
Mode kennt kein Alter. Jedenfalls nicht, wenn es um die schrägen Kopfbedeckungen der Musikerin geht. Für ihr neues Album setzt sie natürlich gern ein paar markante Statements à la Jones.
Sie konnte es nie lassen, die Welt mit ihren ungewöhnlichen Outfits und Make-ups zu überraschen. Sie liebt das Spiel mit der Kombination von Provokation und Unschuld. Nie zu vergessen: ihr absurdes Schwanen-Outfit zur Oscar-Verleihung 2001.
Sie machte den schwarzen XXL-Lidstrich zum Trend und die berühmte Beehive-Frisur zum Kult. Keine hat in den letzten Jahren für so einen Boom und derartiges Aufsehen gesorgt.
Er war ein Künstler und das sollte wohl auch jeder auf den ersten Blick erkennen. Die silbergrauen, zauseligen Perücken machte er zu seinem Markenzeichen und wirkte auch sonst immer ziemlich speziell.
Sie gehört mit Madonna und Boy George zu den typischen Paradiesvögeln der Achtziger. Bei ihr sorgte das Motto "Hauptsache schrill" immer wieder für extreme Hingucker. Gerne ließ sie für ihre Haare die Kreppeisen glühen.
"Karma Chameleon" sang er in seinem Hit als "Culture Club"-Frontmann. Treffender geht es kaum. Seine Vorliebe für extravagantes Make-up ist nie zu übersehen gewesen.
Er war und ist nicht nur ein schöner Mann, sondern verstand es grandios, auch einen Look zu perfektionieren. Das Ziggy-Stardust-Make-up ist fast schon wie ein Kunstwerk zu betrachten und so ehrfürchtig wird es auch behandelt.
Die Vollblut-Musikerin ist kaum vorstellbar ohne schrilles Make-up und ihr Fratzenschneiden. Ihren Look zieht sie bis heute konsequent durch. Kompliment für diese Zuverlässigkeit.
Männer und roter Lippenstift ist eh ein gewagtes Thema: Robert Smith wurde mit seinem extra verschmierten Lippenstift, den mit Kohlkajal umrandeten Augen und den toupierten Haaren zum schwarzen Anzug zum Anti-Helden.
Der Mann polarisiert und ist absolute Geschmackssache. Aber wenn man Männer mit Make-up und klarem Statement sehen mag, dann wohl am liebsten ihn.
Die Enttäuschungen waren groß, als man die vier Band-Mitglieder von Kiss zum ersten Mal ungeschminkt sah. Dann doch gerne für immer und alle Ewigkeit so angemalt, bitte.
Ein tragisches Schicksal und irgendwann fast schon eine Karikatur seiner selbst, das machte den Look des King of Pop aus.
Sie ist seit der Kultserie "Baywatch" die Königin aller gemachten Blondinen. Der berühmte Pam-Look lässt auch heute noch viele Männerherzen höher schlagen. Wer es mag...
Es gibt wohl keine Körperstelle, die sich nicht irgendeinem chirurgischen Eingriff unterziehen musste. Wer aber wiederum für Lachapelle vor die Linse darf, kann so verkehrt nicht sein.
Sie ist und bleibt ein Punk. Ihre Vergangenheit ist einfach nicht zu übersehen - und das lieben wir so an ihr.